Stadtgefühl
So fühlt sich Wörgl an
Wörgl verströmt die dynamische und geschäftige Atmosphäre einer modernen Einkaufs- und Eisenbahnstadt im Inntal. In der breiten Bahnhofstraße herrscht den ganzen Tag über ein reges Treiben zwischen Schaufenstern, Cafés und Kaufhäusern. Das Summen des internationalen Bahnverkehrs am Hauptbahnhof erinnert an die Bedeutung der Stadt als Tor zu den Kitzbüheler Alpen. Die bewaldeten Hänge der Kitzbüheler Voralpen und die schroffen Felsen des Kaisergebirges im Norden bilden eine markante Kulisse über den Straßen. An der Innpromenade finden Spaziergänger und Radler erholsame Ruhe abseits des städtischen Verkehrs. In den gemütlichen Wirtshäusern wird traditionelle Tiroler Küche in bodenständiger Atmosphäre serviert. Die Währungsgeschichte verleiht der Stadt bis heute einen Hauch von Pioniergeist. Diese Mischung aus Handel, Verkehrskraft und alpiner Landschaft prägt das tägliche Leben der Bewohner.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine dichte Besiedlung der fruchtbaren Talaue bereits in der Hallstattzeit und in der römischen Epoche. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Wergle erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einer bedeutenden Hofmark des Bistums Regensburg. Der Bau der Unterinntalbahn und der Giselabahn im 19. Jahrhundert verwandelte das landwirtschaftliche Dorf in einen der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Tirols. Im Jahr 1911 erhob Kaiser Franz Joseph I. die florierende Gemeinde offiziell zur Stadt. Weltweites Aufsehen erregte die Stadt im Jahr 1932, als Bürgermeister Michael Unterguggenberger mit dem Wörgler Schwundgeld erfolgreich die regionale Wirtschaft ankurbelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Wörgl zum zentralen Handels- und Bildungsstandort des Bezirks Kufstein heran. Heute präsentiert sich die Stadt als zukunftsorientierte Drehscheibe mit lebendiger Kulturlandschaft.