Stadtgefühl
So fühlt sich Konstanz an
Konstanz verzaubert durch ein maritimes, heiteres Urlaubsflair, in dem sich mittelalterliche Würde und studentische Leichtigkeit begegnen. Entlang der Uferpromenaden weht stets eine frische Seebrise, während weiße Segelboote über das glitzernde Wasser gleiten. In den verwinkelten Gassen der Niederburg spürt man die geschichtliche Tiefe der alten Bischofsstadt. Auf der Marktstätte und am Hafen herrscht ein lebendiges, weltoffenes Treiben mit Besuchern aus aller Welt. Der weite Blick über den Bodensee bis zu den schneebedeckten Schweizer Alpengipfeln schenkt der Stadt ein spektakuläres Panorama. In den traditionsreichen Weinstuben genießen Einheimische und Gäste badische Spitzenweine und frischen Bodenseefisch. Hier verschmelzen alpine Landschaft, geschichtliches Welterbe und süddeutsche Lebensfreude zu einem einzigartigen Stadtgefühl.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ursprünge von Konstanz reichen bis in die römische Kaiserzeit zurück, als Kaiser Constantius Chlorus hier um 300 n. Chr. ein Kastell namens Constantia errichten ließ. Im 6. Jahrhundert wurde die Stadt Bischofssitz und stieg im Mittelalter zu einem mächtigen geistlichen und wirtschaftlichen Zentrum am Bodensee auf. Als Freie Reichsstadt erlebte Konstanz während des Konzils von 1414 bis 1418 seinen weltgeschichtlichen Höhepunkt mit der Beilegung des Großen Schismas. Nach der Reformation und dem Übergang an das Haus Habsburg verlor die Stadt zeitweilig ihre Reichsfreiheit, bewahrte jedoch ihre reiche Bausubstanz. Da Konstanz im Zweiten Weltkrieg aufgrund der direkten Grenzlage zur Schweiz von Bombardierungen verschont blieb, ist der mittelalterliche Altstadtkern vollständig erhalten. Die Gründung der Universität 1966 begründete den Aufstieg zu einem modernen Wissenschafts- und Forschungsstandort. Museen, Münster und historische Zunfthäuser halten dieses reiche Konzil- und Bischofserbe lebendig. Heute präsentiert sich Konstanz als weltoffene Kulturmetropole am See.