Stadtgefühl
So fühlt sich Radolfzell am Bodensee an
Radolfzell verzaubert durch ein maritimes, heiteres Urlaubsflair, in dem sich spirituelle Münstertradition, gelebter Naturschutz und badische Gelassenheit begegnen. Entlang der sonnigen Uferpromenade weht stets eine erfrischende Seebrise, während weiße Segelboote über das glitzernde Wasser gleiten. Das gotische Münster Unserer Lieben Frau überragt die Stadt und schenkt ihr eine markante, traditionsbewusste Silhouette. In den kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt laden Straßencafés und Weinstuben zum unbeschwerten Verweilen im Freien ein. Auf der Mettnau schenken weite Schilfflächen und das Rauschen alter Bäume tiefgreifende Erholung in der Natur. In den Gasthäusern genießen Einheimische und Gäste fangfrischen Bodenseefisch und badische Weine in geselliger Runde. Hier treffen Kurortidylle, Naturerlebnis und süddeutsche Lebensfreude harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Radolfzell verdankt seine Entstehung dem Bischof Radolt von Verona, der hier im Jahr 826 eine geistliche Zelle mit Reliquien der Hausherren Theopont, Senesius und Zeno gründete. Um die Wallfahrtsstätte entwickelte sich rasch ein blühender Marktort, der 1267 die Stadtrechte durch das Kloster Reichenau erhielt. Im 15. Jahrhundert begann der Bau des gotischen Münsters Unserer Lieben Frau als monumentales Bürger- und Wallfahrtsbauwerk. Über Jahrhunderte gehörte Radolfzell zu Vorderösterreich und war ein treuer Stützpunkt des Hauses Habsburg am Bodensee. Im 19. Jahrhundert hielt mit der Eröffnung der badischen Schwarzwaldbahn der wirtschaftliche Aufschwung und frühe Kurbetrieb Einzug. Die Gründung der weltbekannten Mettnau-Kur im Jahr 1958 begründete den Ruf der Stadt als führendes Zentrum für Bewegungstherapie und Herz-Kreislauf-Rehabilitation. Museen, Münster und das traditionelle Hausherrenfest halten dieses reiche religiöse, habsburgische und bürgerliche Erbe lebendig. Bis heute pflegt Radolfzell seine Kulturtradition mit großem Stolz.