Stadtgefühl
So fühlt sich Lauterach an
Lauterach verbindet die gemächliche Atmosphäre einer traditionsreichen Riedgemeinde mit der Betriebsamkeit eines modernen Vorarlberger Wirtschaftsstandortes. Im Ortskern prägen gepflegte Fachwerkhäuser, blühende Vorgärten und moderne Holzbauten das freundliche Erscheinungsbild. Auf dem Montfortplatz begegnen sich Bürger beim Wochenmarkt oder in den sonnigen Gastgärten. Das weite Lauteracher Ried strahlt zu jeder Jahreszeit eine beruhigende Weite aus, in der Vogelstimmen die Stille untermalen. Die nahen Berghänge des Bregenzerwaldes bilden eine markante Kulisse im Osten. In den traditionsreichen Gasthöfen wird bodenständige Gastlichkeit bei regionalem Bier gepflegt. An den Ufern der Bregenzerach finden Spaziergänger und Radler Erholung am Rauschen des Wassers. Diese harmonische Nachbarschaft von geschützter Natur, Handwerk und Wohnqualität verleiht der Gemeinde ihren sympathischen Charakter.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Steinbeilen und römischen Münzen belegen eine frühe Besiedlung des fruchtbaren Talgrundes an der Bregenzerach. Im 9. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Lautinach in Dokumenten des Klosters St. Gallen erstmals urkundlich erwähnt. Jahrhundertelang lebten die Bewohner von der Landwirtschaft, dem Torfabbau im Ried und dem Fährbetrieb über die Bregenzerach. Mit dem Bau der Vorarlbergbahn im 19. Jahrhundert entwickelte sich Lauterach zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt mit regem Güterumschlag. Brauereien, Brennereien und Textilbetriebe begründeten den industriellen Aufschwung der Bürgerschaft. Im Jahr 1985 wurde die florierende Gemeinde offiziell zur Marktgemeinde erhoben. Die Ausweisung des Lauteracher Rieds als Europaschutzgebiet setzte Maßstäbe für den modernen Naturschutz in Vorarlberg. Heute präsentiert sich Lauterach als zukunftsorientierte Gemeinde mit tief verwurzelter Kulturlandschaft.