Stadtgefühl
So fühlt sich Leibnitz an
Leibnitz verströmt das heitere und lebensfrohe Flair einer sonnigen Weinstadt im Süden der Steiermark. Auf dem großzügigen Hauptplatz sitzen Menschen in sonnigen Schanigärten bei einem Glas südsteirischem Wein und regionalen Köstlichkeiten. Das Schloss Seggau auf dem Hügel wacht erhaben über den roten Ziegeldächern der Altstadt. Der Duft von Weingärten und frischem Gebäck erfüllt die Gassen im Zentrum. Die Ufer der Sulm und der Sulmsee bieten idyllische Rückzugsorte im Schatten alter Weidenbäume. An Markttagen herrscht ein reges Treiben, wenn Bauern aus dem Umland frische Produkte anbieten. An lauen Sommerabenden breitet sich ein fast mediterranes Lebensgefühl in den Straßen aus. Diese gelungene Mischung aus geschichtsträchtiger Antike, Weinbautradition und steirischer Gemütlichkeit prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde belegen eine frühe Besiedlung des Leibnitzer Feldes bereits in der Jungsteinzeit. Unter Kaiser Vespasian entstand im 1. Jahrhundert nach Christus das römische Munizipium Flavia Solva als blühendes Verwaltungs- und Handelszentrum. Im 9. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Lipnizza erstmals urkundlich erwähnt. Die Bischöfe von Seckau bauten im Mittelalter das Schloss Seggau zu ihrer Residenz und zum Verwaltungszentrum aus. Leibnitz erhielt im 12. Jahrhundert das Marktrecht und entwickelte sich zum Handelsplatz für Wein, Getreide und Vieh. Im Jahr 1913 erhob Kaiser Franz Joseph I. die florierende Marktgemeinde zur Stadt. Nach dem Ersten Weltkrieg behauptete sich Leibnitz als bedeutendes Zentrum der Südsteiermark. Heute präsentiert sich die Stadt als weltoffenes Tor zur Weinregion mit reichem kulturellem Erbe.