Stadtgefühl
So fühlt sich Feldbach an
Feldbach verströmt die sonnige und gastfreundliche Atmosphäre einer lebendigen Handelsstadt im Steirischen Vulkanland. Der bunte Kirchturm setzt ein weithin sichtbares, fröhliches Zeichen über den Dächern der Altstadt. Auf dem großzügigen Hauptplatz sitzen Menschen in sonnigen Schanigärten bei Kaffee und regionalen Mehlspeisen. In den verwinkelten Höfen des Tabors spürt man die geschichtliche Tiefe der ehemaligen Wehranlage. Entlang der Raabpromenade genießen Spaziergänger die Ruhe der grünen Flussauen. Die sanft geschwungenen Hügelketten mit ihren Weingärten und Streuobstwiesen rahmen das Talbecken malerisch ein. An Markttagen erfüllen frisches Kürbiskernöl und regionale Köstlichkeiten die Plätze mit bunten Farben. Diese gelungene Mischung aus Wehrgeschichte, lebendigem Einzelhandel und kulinarischer Lebensart prägt den Charakter der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Hügelgräbern belegen eine dichte Besiedlung des fruchtbaren Raabtals bereits in der Urnenfelder- und Römerzeit. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Veldebach erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Marktort. Im 15. Jahrhundert errichteten die Bürger rund um die Pfarrkirche den Tabor als geschlossene Wehranlage zur Abwehr von Überfällen. Nach verheerenden Zerstörungen durch die Haiduken im 17. Jahrhundert erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Wiederaufstieg durch Handel und Handwerk. Im Jahr 1884 wurde Feldbach durch Kaiser Franz Joseph I. offiziell zur Stadt erhoben. Die Neugestaltung des Kirchturms im späten 20. Jahrhundert setzte ein vielbeachtetes Zeichen zeitgenössischer Sakralkunst. Heute behauptet sich Feldbach als wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Steirischen Vulkanlandes mit tief verwurzelter Tradition.