Stadtgefühl
So fühlt sich Lodi an
In Lodi empfängt Besucher die erhabene Ruhe und vollkommene Harmonie einer geschichtsträchtigen Residenzstadt. Unter den schattigen Laubengängen der Piazza della Vittoria genießen Einheimische ihren Espresso und feine Törtchen in traditionsreichen Kaffeehäusern. Aus den Feinkostgeschäften strömt der würzige Duft von frischem Raspadüra-Käse und regionalen Wurstspezialitäten. Im Inneren des Tempio dell'Incoronata funkelt das goldene Licht der Kuppelfresken in feierlicher Stille. Entlang der Adda weht eine kühle Flussbrise durch die schattigen Uferbäume. Die Bürger pflegen eine kultivierte, herzliche Gastfreundschaft und sind stolz auf ihre kaiserliche Stadtgeschichte. Lodi wirkt geborgen, elegant und verzaubert Besucher mit seinem unverfälschten lombardischen Charme.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Lodi entstand im August 1158 durch kaiserliche Neugründung von Friedrich I. Barbarossa, nachdem die antike Nachbarstadt Laus Pompeia im Konflikt mit Mailand zerstört worden war. Am 9. April 1454 wurde hier der historische Frieden von Lodi unterzeichnet, der ein stabiles Mächtegleichgewicht zwischen Venedig, Mailand, Florenz, Rom und Neapel begründete. Im Mai 1796 erlangte die Stadt Weltberühmtheit durch die Schlacht bei Lodi, bei der der junge General Napoleon Bonaparte die österreichischen Truppen an der Adda-Brücke besiegte. Das ab dem späten 15. Jahrhundert errichtete Heiligtum Tempio dell'Incoronata gilt als Meisterleistung bürgerlichen Kunststolzes. Das alljährliche Patronatsfest zu Ehren von San Bassiano am 19. Januar wird mit feierlichen Gottesdiensten im Dom und der traditionellen Verteilung von Glühwein und Busecca-Kuttelsuppe unter den Arkaden gefeiert. Diese Bräuche halten die historische Identität der Stadt lebendig.