Stadtgefühl
So fühlt sich Rastatt an
Rastatt verströmt die noble Eleganz einer barocken Fürstenresidenz, verbunden mit badischer Lebensfreude und lebendigem Bürgerstolz. Die monumentalen Schlossfassaden und die schnurgeraden Alleen verleihen der Stadt ein repräsentatives und offenes Gesicht unter sonnigem Himmel. Auf dem Marktplatz und rund um die barocken Brunnen herrscht ein reges, freundliches Treiben in den Straßencafés. Das sanfte Rauschen der Murg begleitet Spaziergänger durch die weitläufigen Uferparks. Wenn internationale Theatergruppen beim Festival tête-à-tête die Straßen beleben, erfüllt weltoffenes Kulturflair die Plätze. In den traditionsreichen Gasthäusern genießen Einheimische und Gäste badische Spezialitäten und Weine in herzlicher Runde. Hier begegnen sich fürstliche Pracht, demokratischer Freiheitsgeist und süddeutsche Gastlichkeit auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 1084 urkundlich erwähnt, wandelte sich das ehemalige Marktflecken Rastatt ab 1697 durch Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, den Türkenlouis, zur prachtvollen barocken Residenzstadt. Das Residenzschloss entstand als monumentales Machtzentrum nach Zerstörung der alten Residenz Baden-Baden. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt glanzvolle Höhepunkte mit dem Rastatter Friedenskongress und fürstlicher Hofhaltung. Im 19. Jahrhundert wurde Rastatt zur mächtigen Bundesfestung des Deutschen Bundes ausgebaut. Weltgeschichte schrieb die Stadt im Mai 1849, als meuternde badische Soldaten in der Festung Rastatt den badischen Aufstand entfachten und die Stadt zur letzten Bastion der Revolution machten. Nach der Kapitulation endete hier die Revolution durch preußische Standgerichte. Museen und Baudenkmäler halten diese reiche barocke und demokratische Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Rastatt sein Freiheitserbe mit großem Stolz.