Stadtgefühl
So fühlt sich Rheinfelden (Baden) an
Rheinfelden (Baden) verzaubert durch eine weltoffene, heitere Grenzatmosphäre, die vom ständigen Austausch mit der Schweizer Schwesterstadt geprägt wird. Entlang des breiten Rheinufers weht stets eine erfrischende Brise durch die alten Kastanienalleen. Das Rauschen des mächtigen Stroms und die Stromschnellen des Rheins schenken der Stadt ein unverwechselbares maritimes Profil. Auf den Marktplätzen und in den Straßencafés der Fußgängerzone herrscht ein reges, freundliches Treiben zwischen deutschen und Schweizer Nachbarn. Das geschichtsträchtige Schloss Beuggen strahlt eine friedvolle Würde aus, die zum Innehalten einlädt. In den Gasthäusern genießen Einheimische und Gäste badische Spezialitäten und regionale Weine in herzlicher Runde. Hier begegnen sich industrieller Pioniergeist, europäische Nachbarschaft und gelebte Gastlichkeit auf vollendete Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Während das rechtsrheinische Gebiet über Jahrhunderte durch die Deutschordenskommende Schloss Beuggen und Bauerndörfer geprägt war, entstand die moderne Stadt Rheinfelden (Baden) erst ab 1894. Der Bau des ersten großen Niederdruck-Wasserkraftwerks Europas begründete die Ansiedlung führender Unternehmen der Aluminium-, Chemie- und Elektroindustrie. In wenigen Jahrzehnten wuchs die Gemeinde zur modernen Industriestadt heran und erhielt 1922 die Stadtrechte. Die enge historische und wirtschaftliche Verflechtung mit der Schweizer Schwesterstadt führte zum Zusammenwachsen zu einer Modellregion europäischer Zusammenarbeit. Schloss Beuggen diente über Jahrhunderte als bedeutender Stützpunkt des Deutschen Ordens und beherbergte im 19. Jahrhundert die berühmte Bildungsanstalt für Findelkinder. Museen und Industriedenkmäler halten diese reiche Kraftwerks-, Ordens- und Stadtgeschichte lebendig. Bis heute pflegt Rheinfelden seine grenzüberschreitende Freundschaft mit großem Stolz.