Stadtgefühl
So fühlt sich Schwechat an
Schwechat verströmt die dynamische und weltoffene Atmosphäre einer modernen Industriestadt am Schnittpunkt internationaler Verkehrsströme. In der Fußgängerzone am Hauptplatz herrscht tagsüber ein reges Treiben zwischen Fachgeschäften, Schanigärten und dem modernen Rathaus. Das ferne Aufsteigen von Flugzeugen am Horizont erinnert an die weltweite Anbindung der Stadt. Entlang der Schwechatpromenade und im Felmayergarten finden Spaziergänger idyllische Ruhe im Schatten alter Baumkronen. Die naturnahen Donauauen im Nordosten bringen frische Waldluft in das Siedlungsgebiet. In den gemütlichen Braugasthöfen wird bodenständige Gastlichkeit bei frisch gezapftem Schwechater Bier gepflegt. An Sommerabenden beleben Theateraufführungen im Schlosshof der Rothmühle das Kulturleben. Diese gelungene Mischung aus Brautradition, internationaler Verkehrsdrehscheibe und Naturraum prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von römischen Kastellmauern belegen die frühe Bedeutung des Ortes unter dem Namen Ala Nova als Reitercastell an der Donaustraße. Im 14. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Swechat erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich dank der Wasserkraft der Schwechat zu einem blühenden Gewerbeort mit Mühlen und Hammerwerken. Im 19. Jahrhundert revolutionierte der Braupionier Anton Dreher mit der Erfindung des untergärigen Schwechater Lagerbiers die weltweite Brauindustrie. Mit dem Bau des Flughafens im 20. Jahrhundert stieg die Gemeinde zum zentralen Luftfahrtknotenpunkt Österreichs auf. Im Jahr 1922 wurde Schwechat offiziell zur Stadt erhoben. Die Theateraufführungen im Schloss Rothmühle begründeten eine traditionsreiche Kulturpflege im Wiener Umland. Heute behauptet sich Schwechat als florierendes Wirtschafts- und Logistikzentrum mit tief verwurzelter Geschichte.