Stadtgefühl
So fühlt sich Korneuburg an
Korneuburg verströmt die geschichtsträchtige und lebensfrohe Atmosphäre einer traditionsreichen Handels- und Werftstadt am großen Strom. Am weitläufigen Hauptplatz leuchten die bunten Bürgerhausfassaden im warmen Sonnenlicht und bilden einen beliebten Treffpunkt in den Schanigärten. Der mächtige neugotische Rathausturm ragt stolz über den Dächern auf und prägt das unverwechselbare Stadtbild. Die Donau bringt eine stetige, frische Brise durch die Gassen und Promenaden der Uferstadt. In den Hallen der historischen Schiffswerft spürt man den Stolz auf die traditionsreiche Handwerkskunst vergangener Generationen. Die sanften Rebhänge des Bisambergs bilden eine grüne Kulisse im Osten. In den gemütlichen Traditionsgasthöfen wird bodenständige Weinviertler Wirtshauskultur gepflegt. Diese harmonische Symbiose aus bürgerlicher Baukunst, maritimer Schiffbautradition und Donauidylle verleiht der Stadt ihren besonderen Charme.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Donauübergangs bereits in der Jungsteinzeit und in der römischen Epoche. Im 12. Jahrhundert trennte sich die Siedlung Nivenburg am linken Donauufer von der Schwesterstadt Klosterneuburg und entwickelte sich zu einer bedeutenden Marktstadt der Babenberger. König Albrecht I. verlieh Korneuburg im Jahr 1298 das Stadtrecht und baute die Wehranlagen planmäßig aus. Über Jahrhunderte fungierte der Ort als bedeutendes Verwaltungs- und Handelszentrum für Salz, Getreide und Wein. Im Jahr 1852 begründete die Erste Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft die Schiffswerft Korneuburg, die sich zur modernsten Werft an der Donau entwickelte und Schiffe für den weltweiten Export baute. Das neugotische Rathaus entstand im späten 19. Jahrhundert als monumentales Symbol des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Heute bewahrt Korneuburg sein reiches Erbe und behauptet sich als florierendes Bezirkszentrum im Wiener Umland.