Stadtgefühl
So fühlt sich Seekirchen am Wallersee an
Seekirchen am Wallersee versprüht die heitere Atmosphäre einer charmanten Kleinstadt am Wasser. Das Stadtbild wird vom markanten Barockturm der Stiftskirche und den sanft abfallenden Ufern des Wallersees geprägt. Auf dem Hauptplatz treffen sich Bewohner und Gäste in gemütlichen Gastgärten zum Austausch. Am Seeufer genießen Spaziergänger und Badegäste das glitzernde Wasser und die weite Sicht über den See. Durch die neue Rolle als Bezirkshauptstadt herrscht im modernen Verwaltungszentrum eine angenehme Geschäftigkeit. In den Wohnvierteln und entlang der Fischach dominieren Ruhe und viel Grünraum. An lauen Sommerabenden füllen sich die Uferbänke mit Menschen, die den Sonnenuntergang beobachten. Diese gelungene Mischung aus bürgerlicher Tradition, Seenidylle und moderner Infrastruktur verleiht der Stadt ihren besonderen Reiz.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Seekirchen reicht bis in die Frühzeit zurück, wie prähistorische Pfahlbaufunde am Wallersee belegen. Im Jahr 696 gründete der heilige Rupert hier eine Kirche zu Ehren des Apostels Petrus, die als Keimzelle des Landes Salzburg gilt. Der Ort entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem florierenden Kollegiatstift und bedeutenden Marktort des Fürsterzbistums. Die Fischerei auf dem Wallersee und die Landwirtschaft bildeten über Generationen die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen. Im 19. Jahrhundert brachte der Bau der Kaiserin-Elisabeth-Bahn neue Impulse für Handel und Sommerfrische. Im Jahr 2000 wurde die traditionsreiche Marktgemeinde offiziell zur Stadt erhoben. Mit der Übersiedlung der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung im Jahr 2023 übernahm Seekirchen endgültig die Führungsrolle als administratives Zentrum des Flachgaus.