Stadtgefühl
So fühlt sich Braunau am Inn an
Braunau am Inn verströmt die geschichtsträchtige und weltoffene Atmosphäre einer alten bayerischen Grenz- und Herzogsstadt am großen Fluss. Am weitläufigen, dreieckigen Stadtplatz leuchten gotische Bürgerhäuser und der Rathausturm im Sonnenlicht und bilden einen beliebten Treffpunkt in den Schanigärten. Der fast einhundert Meter hohe Turm von St. Stephan ragt stolz über den Dächern auf und prägt das unverwechselbare Stadtbild. Das Rauschen des Inns begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen entlang der Uferpromenaden zum Europasteg nach Deutschland. In den Schloßhöfen und Museen spürt man den Stolz auf die Jahrhunderte alte Glockengießer- und Handelsgeschichte. Die bewaldeten Uferhänge rahmen das Flussbett malerisch ein. In den gemütlichen Traditionsgasthöfen wird Innviertler Wirtshauskultur mit regionalen Spezialitäten gepflegt. Diese harmonische Symbiose aus bayerischem Erbe, gotischer Baukunst und grenzüberschreitender Offenheit prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Innübergangs bereits in der Bronze- und Römerzeit. Im Jahr 1260 wurde Braunau erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich unter den bayerischen Herzögen zu einer bedeutenden Festungs- und Handelsstadt an der Salz- und Innstraße. Die Bürger erlangten durch das Schiffahrts- und Mautrecht großen Wohlstand. Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Stephan im 15. und 16. Jahrhundert schuf einen der bedeutendsten gotischen Sakralbauten des Landes. Im Jahr 1779 kam Braunau nach dem Teschener Frieden gemeinsam mit dem Innviertel an Österreich. Im Jahr 1889 wurde Adolf Hitler im Haus Vorstadt 15 geboren, weshalb die Stadt heute mit Gedenksteinen und Dokumentationsprojekten eine offene Aufarbeitung ihrer Vergangenheit pflegt. Heute bewahrt Braunau sein reiches baukulturelles Erbe im Museum Herzogsburg und präsentiert sich als prosperierendes Bildungs- und Kulturzentrum im Innviertel.