Stadtgefühl
So fühlt sich Termini Imerese an
Termini Imerese empfängt Besucher mit der geschichtsträchtigen Würde und maritimen Betriebsamkeit einer antiken sizilianischen Hafenstadt. Die barocken Kirchenfassaden der Oberstadt thronen erhaben auf den Klippen über dem tiefblauen Meer. Auf der Piazza Duomo herrscht ein ruhiges, herzliches Treiben unter Einheimischen aller Generationen. Der Duft von fangfrischem Fisch, ofenfrischem Brot, süßen Krapfen und salziger Meeresbrise zieht durch die Straßen. Am Hafenbecken klappern die Masten der Fischerkutter im Takt der sanften Wellen. Zur Mittagszeit legt sich eine friedliche Ruhe über die schattigen Treppengassen der Altstadt. Am Abend verwandelt sich die Aussichtsterrasse des Belvedere in eine stimmungsvolle Flaniermeile im goldenen Sonnenuntergangslicht. Diese gelungene Mischung aus antiker Thermenkultur, römischer Baukunst und sizilianischer Gastfreundschaft nimmt jeden Besucher gefangen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte der Stadt begann im Jahr 409 vor Christus, als Überlebende der von den Karthagern zerstörten Kolonie Himera die Siedlung Thermae Himerenses an den warmen Quellen gründeten. Unter den Römern stieg der Ort zu einer wohlhabenden Kolonie mit Amphitheater, Kurbautechnik und dem Aquädukt Cornelius auf. Im Mittelalter wuchs die Stadt unter den Normannen und Aragoniern zu einem florierenden Handels- und Getreidehafen heran. Die Kathedrale San Nicola entstand im siebzehnten Jahrhundert als Ausdruck des bürgerlichen Wohlstands. Der traditionsreiche Karneval von Termini Imerese blickt auf eine jahrhundertealte Tradition mit historischen Maskenfiguren wie U Nannu ca Nanna zurück. Die Verehrung des Schutzpatrons Beato Agostino Novello prägt das religiöse Brauchtum mit festlichen Prozessionen im Mai. Die Bürger bewahren ihre reiche antike Geschichte und ihre Kurbadtradition mit großem Stolz.