Stadtgefühl
So fühlt sich Wels an
Wels verströmt die geschichtsbewusste und geschäftige Atmosphäre einer traditionsreichen Messestadt am Fluss. Auf dem weitläufigen Stadtplatz leuchten prächtige Biedermeierfassaden im Sonnenlicht und laden zum Verweilen in sonnigen Schanigärten ein. Die geschichtsträchtige Burg Wels wacht alsstige Kaiserpfalz über die Gassen der Altstadt. Das sanfte Rauschen der Traun begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die grünen Parkanlagen. Die modernen Messehallen im Norden unterstreichen die wirtschaftliche Stärke der Stadt als Handelsdrehscheibe. In den gemütlichen Wirtshäusern wird bodenständige oberösterreichische Küche serviert. Diese gelungene Mischung aus römischer Antike, Messekultur und landschaftlicher Ruhe prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde belegen eine frühe Besiedlung des Trauntals bereits in der Jungsteinzeit. Unter den Römern entstand hier ab dem 2. Jahrhundert nach Christus die bedeutende Stadt Ovilava, die von Kaiser Caracalla zur Kolonie erhoben wurde. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem blühenden Markt und Sitz der Babenberger. Kaiser Maximilian I. verbrachte in der Burg Wels seine letzten Lebensjahre, weshalb die Stadt bis heute mit dem Titel Kaiserstadt verbunden ist. Im 19. Jahrhundert leitete der Bau der Westbahn und die Etablierung der Welser Messe den Aufschwung zum modernen Wirtschafts- und Handelszentrum ein. Im Jahr 1939 wurde Wels offiziell zur Stadt erhoben. Heute bewahrt Wels sein reiches römisches Erbe im Stadtmuseum und behauptet sich als florierende Messestadt in Oberösterreich.