Stadtgefühl
So fühlt sich Camposampiero an
Camposampiero verströmt die warme, bodenständige und spirituell gepflegte Atmosphäre einer historischen Pilger- und Marktgemeinde. Über den weiten Plätzen liegt vormittags das lebendige Treiben des Wochenmarktes und das ruhige Gespräch der Anwohner. In den Straßen verbindet sich der ehrwürdige Charme mittelalterlicher Wehranlagen mit der friedlichen Prägung der Heiligtümer. An den Nachmittagen prägen Spaziergänger und Pilger das entspannte Bild in den Parkanlagen und Alleen. Der Duft von traditioneller venetischer Küche weht aus den Gasthöfen und Gasthäusern in die Gassen. Abends kehrt eine wohlltuende, ländliche Ruhe ein, die den Tag friedlich ausklingen lässt. So erleben Reisende hier das authentische, unaufgeregte Italien abseits überlaufener Touristenmetropolen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Siedlungsgeschichte der Region reicht bis in römische Zeit zurück, als das fruchtbare Land durch Centuriation und Entwässerung nutzbar gemacht wurde. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort unter der Herrschaft der Adelsfamilie Da Camposampiero zu einem mächtigen befestigten Zentrum. Im frühen fünfzehnten Jahrhundert trat die Stadt in den Herrschaftsbereich der Republik Venedig ein, was eine lange Friedensperiode einleitete. Die tiefe religiöse Prägung verdankt die Stadt dem Aufenthalt des Heiligen Antonius im Jahr 1231, der das geistliche Leben bis heute prägt. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert wandelte sich die Gemeinde durch moderne Landwirtschaft und Handel. Bis heute bewahrt die Gemeinde dieses reiche historische und sakrale Erbe. Historische Sakralbauten und Burgen zeugen von diesem profunden Kulturfundament.