Stadtgefühl
So fühlt sich Castelfranco Veneto an
Castelfranco Veneto verströmt die warme, gastfreundliche und geschichtsbewusste Atmosphäre einer eleganten venetischen Stadt. Über den weiten Plätzen liegt vormittags das lebendige Treiben des Marktes und das freundliche Gespräch der Anwohner vor der Festungskulisse. In den Straßen verbindet sich der stolze Charme mittelalterlicher Wehrmauern mit der ruhigen Sachlichkeit moderner Kulturstätten. An den Nachmittagen prägen Spaziergänger und Radfahrer das entspannte Bild in den Parkanlagen und Alleen. Der Duft von traditioneller venetischer Küche weht aus den Gasthöfen in die Gassen. Abends kehrt eine wohltuende Ruhe ein, wenn die beleuchteten Ziegeltürme der Festung im Wassergraben spiegeln. So erleben Reisende hier das authentische Italien mit reicher Kunst und Lebensart.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Stadt wurde im Jahr 1195 von der Republik Treviso als strategischer Stützpunkt und Wehranlage gegen die Nachbarstädte Padua und Vicenza gegründet. Die Baumeister errichteten die exakte quadratische Festung mit ihren vier Toren und dem schützenden Wassergraben als Meisterwerk der Militärarchitektur. Im späten fünfzehnten Jahrhundert erblickte hier der berühmte Maler Giorgione das Licht der Welt und begründete den Ruhm der venetischen Malerschule. Nach der Eingliederung in die Republik Venedig erlebte die Region eine friedliche Epoche des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Villenbaus. Im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert wandelte sich die Stadt zu einem modernen Industrie- und Handelszentrum. Bis heute bewahrt die Bürgerschaft dieses reiche wehrgeschichtliche und künstlerische Erbe mit großem Stolz.