Stadtgefühl
So fühlt sich Hollabrunn an
Hollabrunn verströmt die heitere und junge Atmosphäre einer lebendigen Schulstadt im westlichen Weinviertel. Am weitläufigen Hauptplatz sitzen Menschen in sonnigen Schanigärten im Schatten historischer Bürgerhäuser und genießen regionale Spezialitäten. Durch die vielen Schüler und Studierenden herrscht in den Straßen und Cafés tagsüber ein reges Treiben. Die gotische Stadtpfarrkirche überragt stolz die Dächer und erinnert an die lange Geschichte der Stadt. Das sanfte Plätschern des Göllersbachs begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die Uferanlagen. Die sonnenverwöhnten Rebhügel und Kellergassen der Umgebung rahmen das Talbecken malerisch ein. In den gemütlichen Heurigenbetrieben wird bodenständige Gastlichkeit bei regionalem Wein gepflegt. Diese harmonische Synthese aus Bildungstradition, historischer Baukunst und Weinviertler Gemütlichkeit prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Göllersbachtals bereits in der Jungsteinzeit. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Holerbrunn erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Marktort an der Handelsstraße nach Prag. Über Jahrhunderte lebte die Bürgerschaft vom Getreidehandel, der Mühlenwirtschaft und dem Weinbau. Im Jahr 1805 fand bei Hollabrunn eine berühmte Schlacht der Napoleonischen Kriege statt, die in der Weltliteratur verewigt wurde. Im späten 19. Jahrhundert begründete die Errichtung renommierter Gymnasien und Fachschulen den Ruf als führende Schulstadt des Landes. Im Jahr 1908 erhob Kaiser Franz Joseph I. die florierende Gemeinde offiziell zur Stadt. Heute bewahrt Hollabrunn sein reiches historisches Erbe im Stadtmuseum Alte Hofmühle und behauptet sich als modernes Bildungs- und Wirtschaftsstandort im westlichen Weinviertel.