Stadtgefühl
So fühlt sich Krems an der Donau an
Krems an der Donau verströmt das sonnige und lebensfrohe Flair einer geschichtsträchtigen Weinstadt am großen Strom. Am Steiner Tor öffnet sich der Blick auf die malerischen Bürgerhäuser der Altstadt mit ihren kunstvollen Erkern und Portalen. In den Schanigärten der Landstraße sitzen Einheimische und Gäste bei einem Glas Grüner Veltliner und genießen die heitere Wachauer Atmosphäre. Das blaue Band der Donau bringt stets eine erfrischende Brise durch die Gassen und Promenaden. Die steilen, sonnenverwöhnten Weinbergterrassen ragen direkt hinter den Häusern auf und bilden eine grüne Kulisse. In den traditionsreichen Heurigenschenken wird bodenständige Gastlichkeit bei regionaler Jause gepflegt. An Sommerabenden spiegeln sich die Lichter der Uferstadt malerisch im Wasser der Donau. Diese harmonische Symbiose aus Weintradition, moderner Kunstmeile und Donauromantik prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde der berühmten Venus vom Galgenberg belegen eine Besiedlung des Kremser Raumes bereits in der Altsteinzeit vor über dreißigtausend Jahren. Im 10. Jahrhundert wurde der Ort unter dem Namen Urbs Cremisa erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einer bedeutenden Handels- und Münzstätte der Babenberger. Das Kremser Stadtrecht von 1305 sicherte den Bürgern weitreichende Privilegien im lukrativen Donau- und Weinhandel. Berühmte Maler wie Martin Johann Schmidt, genannt der Kremser Schmidt, prägten im 18. Jahrhundert die barocke Sakralkunst der Region. Nach dem Bau der Donauuferbahn und der Donaubrücken wuchs die Doppelstadt Krems-Stein zu einem Bildungs- und Verkehrszentrum heran. Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO die Altstadt von Krems gemeinsam mit der Kulturlandschaft Wachau zum Weltkulturerbe. Die Errichtung der Kunstmeile und des Universitätscampus setzte moderne Akzente für Gegenwartskunst und Bildung. Heute präsentiert sich Krems an der Donau als dynamisches Kulturzentrum am Tor zur Wachau.