Stadtgefühl
So fühlt sich Melk an
Melk verströmt die erhabene und weltgewandte Atmosphäre einer weltberühmten Kulturstadt am Eingang zur Wachau. Die gelb leuchtenden Barockfassaden des Stiftes thronen majestätisch auf dem Felsen und spiegeln sich malerisch im Wasser der Donau. In den gepflasterten Gassen der Altstadt herrscht ein lebendiges Stimmengewirr von Kulturreisenden und Schifffahrtsgästen in sonnigen Schanigärten. Das Rauschen des großen Stroms bringt eine frische Brise durch die Uferanlagen. Im barocken Stiftsgarten finden Besucher vollkommene Ruhe im Schatten alter Lindenbäume. Die sanft geschwungenen Weinberghänge und bewaldeten Kuppen der Wachau rahmen das Talbecken malerisch ein. In den Traditionsgasthöfen wird bodenständige Gastlichkeit bei Wachauer Weinen und Marillenspezialitäten gepflegt. Diese harmonische Symbiose aus barocker Monumentalität, Welterbetourismus und landschaftlicher Flussromantik prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde belegen eine frühe Besiedlung des markanten Felsens über der Donau bereits in der Jungsteinzeit. Im 10. Jahrhundert errichteten die Babenberger auf dem Felsen ihre erste befestigte Residenzburg, von der aus sie die Markgrafschaft Österreich regierten. Markgraf Leopold II. übergab die Burg im Jahr 1089 an die Benediktinermönche und legte den Grundstein für das heutige Stift. Im 18. Jahrhundert ließ Abt Berthold Dietmayr durch den Baumeister Jakob Prandtauer den monumentalen Barockbau errichten, der Weltruhm erlangte. Die Stadt Melk entwickelte sich am Fuße des Klosters zu einem bedeutenden Umschlag- und Handelsplatz an der Donauschifffahrt. Im Jahr 1898 wurde Melk offiziell zur Stadt erhoben. Im Jahr 2000 erklärte die UNESCO das Stift Melk gemeinsam mit der Kulturlandschaft Wachau zum Weltkulturerbe. Heute behauptet sich Melk als internationaler Anziehungspunkt für Kultur- und Bildungsreisende aus aller Welt.