Stadtgefühl
So fühlt sich Ludwigsburg an
Ludwigsburg verströmt die glanzvolle Erhabenheit einer barocken Fürstenresidenz, verbunden mit lebendiger süddeutscher Lebensfreude. Die weitläufigen Schlossgärten und die schnurgeraden Sichtachsen schenken der Stadt ein ungewöhnlich großzügiges und lichtes Raumgefühl. Auf dem Marktplatz herrscht unter den Arkaden und rund um die barocken Brunnen ein reges Treiben mit italienischem Flair. Der Duft blühender Schlossgärten und das Lachen der Kinder im Märchengarten prägen die sonnigen Nachmittage. In den Kulturzentren und Hochschulen sorgen Studenten der Film- und Darstellenden Kunst für ein kreatives und modernes Ambiente. Die Straßencafés und Gasthäuser laden zum Verweilen bei schwäbischen Spezialitäten und regionalem Wein ein. Hier begegnen sich fürstliche Geschichte, barocke Baukunst und moderne Medienzukunft auf vollendete Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Ludwigsburg verdankt seine Entstehung Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg, der ab 1704 das monumentale Residenzschloss als neues Machtzentrum errichten ließ. Nach den Plänen von Baumeistern wie Johann Friedrich Nette und Donato Giuseppe Frisoni entstand eine der bedeutendsten barocken Residenzanlagen Europas. Um das Schloss herum wuchs die planmäßig angelegte Stadt mit rechtwinkligen Straßenzügen und repräsentativen Adelspalais heran. Unter Herzog Carl Eugen erlebte die Residenz im 18. Jahrhundert eine glanzvolle kulturelle Blüte mit Opernaufführungen, Schlosstheater und Porzellanmanufaktur. Im Jahr 1806 krönte sich Friedrich I. im Schloss zum ersten König von Württemberg und ließ Teile der Residenz im Empire-Stil prunkvoll umgestalten. Nach dem Verlust des Residenzstatus entwickelte sich Ludwigsburg zu einer bedeutenden Garnisons- und Industriestadt. Die Gründung der Filmakademie Baden-Württemberg im Jahr 1991 begründete den Aufstieg zu einem international beachteten Film- und Medienstandort. Museen, Schlossfestspiele und historische Schlösser halten dieses reiche höfische Erbe lebendig. Bis heute pflegt die Bürgerschaft ihre fürstliche Geschichte mit großem Stolz.