Stadtgefühl
So fühlt sich Menfi an
Menfi empfängt Besucher mit der sonnigen Gelassenheit und erhabenen Weite einer sizilianischen Weinhauptstadt. Die sanft geschwungenen Rebzeilen reichen fast bis an das glitzernde Mittelmeer heran. Auf der Piazza Vittorio Emanuele herrscht ein ruhiges, herzliches Treiben unter Einheimischen aller Generationen. Der Duft von gärenden Trauben im Herbst, feinstem Olivenöl und frischem Meersalz erfüllt die Straßen. An den Stränden von Porto Palo rauschen die Wellen sanft an die goldenen Dünen, über denen der historische Wehrturm wacht. In den gemütlichen Vinotheken und Osterien wird zu fangfrischem Fisch edler Weißwein serviert. Am späten Nachmittag taucht das warme Licht die Weinberge in leuchtende Goldtöne. Diese harmonische Symbiose aus Spitzenweinbau, unberührter Dünenlandschaft und herzlicher Gastfreundschaft nimmt jeden Besucher gefangen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte der Region reicht bis in die Antike zurück, als das Gebiet unter dem Namen Inykon als blühende Siedlung der Sikanen bekannt war. Im Jahr 1239 gründete Kaiser Friedrich II. die befestigte Siedlung mit dem Bau des mächtigen Wehrturms. Im siebzehnten Jahrhundert entstand die moderne Stadt unter der Herrschaft der Fürstenfamilie Pignatelli. Nach den Zerstörungen des Erdbebens im Belice-Tal von 1968 bauten die Bürger ihre Stadt mit großem Mut wieder auf und setzten auf modernen Qualitätsweinbau. Durch die Gründung großer Winzergenossenschaften entwickelte sich Menfi zu einem weltweiten Vorbild für nachhaltige Weinwirtschaft. Das Weinfest Inycon feiert die jahrhundertealte Weintradition alljährlich mit spektakulären Inszenierungen. Die Bürger bewahren ihre landwirtschaftliche Spitzenstellung und den Schutz ihrer Naturstrände mit großem Stolz.