Stadtgefühl
So fühlt sich Neusiedl am See an
Neusiedl am See vermittelt eine heitere Mischung aus pannonischer Gelassenheit und maritimer Ferienstimmung. Am Hafen und im Seebad weht stets eine frische Brise, während bunte Segel und Kiteschirme den Horizont beleben. Im Ortszentrum geht es ruhiger zu, wo sich Einwohner und Reisende in Gastgärten unterhalten. Das Stadtbild wird geprägt von freundlich renovierten Winzerhäusern und dem markanten Kirchturm. Durch die vielen Wassersportler und Radurlauber wirkt das Publikum sportlich und aufgeschlossen. An milden Sommerabenden füllen sich die Kellergassen mit Weinliebhabern, die den Tag ausklingen lassen. Die Weite der Landschaft und das silbrige Schimmern des Sees erzeugen ein unverwechselbares Licht. Hier verbindet sich österreichische Wirtshaustradition harmonisch mit moderner Freizeitkultur.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Gegend um Neusiedl am See blickt auf eine kontinuierliche Besiedlung seit der Jungsteinzeit zurück. In der Römerzeit verliefen bedeutende Handelswege unweit des Seeufers. Im 13. Jahrhundert wurde die Siedlung nach kriegerischen Zerstörungen neu gegründet und entwickelte sich rasch zum regionalen Umschlagplatz. Seit dem 15. Jahrhundert besaß Neusiedl das Marktrecht und wehrte sich erfolgreich gegen diverse Belagerungen. Der Weinbau bildete seit jeher das wirtschaftliche Fundament und prägte Wohlstand und Architektur der Bürgerschaft. 1921 fiel die Marktgemeinde mit dem gesamten Burgenland an die Republik Österreich. Die Stadterhebung im Jahr 1926 würdigte die wachsende Bedeutung des Ortes. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Neusiedl am See zu einem international bekannten Wassersportzentrum.