Stadtgefühl
So fühlt sich Schärding an
Schärding verströmt das märchenhafte und elegante Flair einer weltberühmten Barock- und Grenzstadt am grünen Inn. Auf dem Hauptplatz leuchtet die legendäre Silberzeile mit ihren farbenfrohen Giebelhäusern im Sonnenlicht und zieht jeden Besucher sofort in ihren Bann. In den sonnigen Schanigärten sitzen Gäste und Einheimische bei österreichischen Kaffeespezialitäten und genießen die herrschaftliche Kulisse. Das sanfte Rauschen des Inns begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die historischen Uferanlagen. Die bayerischen Nachbarn sind über den Fußgängersteg in wenigen Minuten erreichbar. In den Traditionsgasthöfen wird bodenständige Innviertelner Wirtshauskultur gepflegt. Diese gelungene Symbiose aus barocker Baukunst, bayerischem Erbe und landschaftlicher Flussromantik prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Innübergangs bereits in der Bronze- und Römerzeit. Im 8. Jahrhundert wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich unter den bayerischen Herzögen zu einer bedeutenden Festungs- und Mautstadt. Die Bürger erlangten durch das Salz- und Getreideschiffartswesens großen Wohlstand als Kaufleute. Verheerende Stadtbrände im 18. Jahrhundert führten zum Wiederaufbau im prächtigen Barock- und Rokokostil, der die berühmte Silberzeile hervorbrachte. Im Jahr 1779 kam Schärding nach dem Teschener Frieden gemeinsam mit dem Innviertel an Österreich. Im 19. Jahrhundert verlor die Stadt ihre Grenzfunktion, wandelte sich jedoch rasch zum beliebten Kur- und Kulturort. Heute bewahrt Schärding sein einzigartiges architektonisches Erbe und präsentiert sich als weltbekannte Barockmetropole am Inn.