Stadtgefühl
So fühlt sich Ried im Innkreis an
Ried im Innkreis verströmt die geschichtsbewusste und gastfreundliche Atmosphäre einer traditionsreichen Künstler- und Messestadt im Innviertel. Auf dem weitläufigen Hauptplatz leuchten prachtvolle Bürgerhäuser im Sonnenlicht und bilden einen beliebten Treffpunkt in den Schanigärten. Das Erbe der Schwanthaler-Bildhauer ist in den Kirchen und Museen allgegenwärtig und verleiht der Stadt eine besondere künstlerische Note. Die modernen Passagen der Weberzeile setzen einen zeitgenössischen Akzent für den Handel. Die sanft geschwungenen Hügelketten des Innviertels rahmen das Stadtgebiet malerisch ein. In den gemütlichen Wirtshäusern wird bodenständige innviertelnde Küche mit regionalen Spezialitäten serviert. An Markttagen herrscht ein reges Treiben, wenn Bauern frische Produkte anbieten. Diese gelungene Symbiose aus Barockkunst, Messekraft und ländlicher Herzlichkeit prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Innviertels bereits in der Kelten- und Römerzeit. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich unter den bayerischen Herzögen zu einem bedeutenden Marktort. Über Jahrhunderte gehörte das Innviertel zu Bayern und kam erst 1779 mit dem Teschener Frieden zu Österreich. Die Künstlerfamilie Schwanthaler schuf im 17. und 18. Jahrhundert weltberühmte barocke Holzskulpturen, die den Ruf als Kunststadt begründeten. Die Eröffnung der Innkreisbahn im 19. Jahrhundert leitete den Aufstieg zum modernen Messe- und Handelszentrum ein. Im Jahr 1857 erhob Kaiser Franz Joseph I. die florierende Gemeinde offiziell zur Stadt. Heute bewahrt Ried im Innkreis sein reiches künstlerisches Erbe im Volkskundehaus und behauptet sich als bedeutendes Wirtschafts-, Messe- und Kulturzentrum im Innviertel.