Stadtgefühl
So fühlt sich Spittal an der Drau an
Spittal an der Drau verbindet oberkärntnerische Bergidylle mit dem weltgewandten Glanz der Renaissance. Rund um das prachtvolle Schloss Porcia spürt man den Stolz der Stadt auf ihr architektonisches Prunkstück. Auf dem Hauptplatz herrscht tagsüber ein angenehmes geschäftiges Treiben, wenn Einheimische und Alpinisten in den Cafés sitzen. Das Stadtbild wird geprägt von den steilen Hängen des Goldeck, die sich direkt hinter den Dächern erheben. Im Sommer erfüllen Theaterbegeisterte die Gassen vor den Aufführungen der Komödienspiele. Der Stadtpark bietet eine ruhige Zuflucht, in der das Plätschern der Brunnen die Geräusche der Stadt dämpft. Abends kehrt in den Gasthöfen eine herzliche Kärntner Gemütlichkeit ein. Die Mischung aus Kulturstadt und Alpinzentrum verleiht dem Ort eine besondere Ausstrahlung.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ursprünge der Stadt gehen auf das Jahr 1191 zurück, als Graf Otto II. von Ortenburg ein Hospital mit Kapelle an der Lieserbrücke gründete. Daraus entwickelte sich rasch ein befestigter Marktort an den Handelswegen über die Alpen. Im 16. Jahrhundert ließ der kaiserliche Schatzmeister Gabriel von Salamanca das Schloss Porcia im Stil der italienischen Renaissance errichten. Später ging die Herrschaft an das Fürstenhaus Porcia über, das das Schloss über Jahrhunderte prägte. Nach kriegerischen Zerstörungen und Bränden wuchs der Ort im 19. Jahrhundert dank des Baus der Drautalbahn zu einem bedeutenden Verkehrsknoten heran. Im Jahr 1930 wurde Spittal offiziell zur Stadt erhoben. Seit 1961 finden im Schlosshof die renommierten Komödienspiele Porcia statt, die der Stadt internationales Kulturrenommee verliehen haben.