Stadtgefühl
So fühlt sich Villach an
Villach versprüht den heiteren Charme einer weltoffenen Alpen-Adria-Stadt. Auf dem geschwungenen Hauptplatz vermischt sich österreichische Kaffeehaustradition mit italienischem Lebensgefühl. Überall in der Stadt sind Gäste aus Italien und Slowenien anzutreffen, was dem Alltag eine bunte, internationale Note verleiht. An sonnigen Tagen füllen sich die Terrassen entlang der Drau mit Menschen, die das Treiben am Fluss genießen. Die mächtige Felswand des Dobratsch bildet dabei stets eine alpine Kulisse hinter den Dächern. In den Arkadenhöfen der Altstadt entdecken Besucher kleine Boutiquen und gemütliche Weinstuben. Während der Brauchtumsfeste verwandelt sich die Stadt in ein farbenfrohes Zentrum Kärntner Fröhlichkeit. Diese lebendige Verbindung von Technologie, Handel und Gastfreundschaft prägt den unverwechselbaren Charakter.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde auf dem Burgberg Landskron und im Stadtgebiet belegen eine Besiedlung bereits in der Jungsteinzeit. In der Römerzeit kreuzten sich hier wichtige Fernstraßen an der Draufurt nahe dem antiken Heilbad Warmbad. Im 11. Jahrhundert übergab Kaiser Heinrich II. den Marktort an das Bistum Bamberg, unter dessen Herrschaft Villach über Jahrhunderte florierte. Im Jahr 1240 wurde Villach offiziell zur Stadt erhoben und erlangte bedeutende Handelsprivilegien. Verheerende Erdbeben in den Jahren 1348 und 1690 zerstörten Teile der Stadt, die im Renaissance-Stil wiederaufgebaut wurden. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Villach durch den Bau der Eisenbahnen zum bedeutendsten Bahnknotenpunkt im Süden Österreichs. Nach schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg baute die Bürgerschaft die historische Altstadt originalgetreu wieder auf. Heute präsentiert sich Villach als innovative Hochtechnologiestadt und lebendiges Kulturzentrum.