Stadtgefühl
So fühlt sich St. Moritz an
St. Moritz verströmt eine unvergleichliche Mischung aus kosmopolitischem Luxus und bodenständiger Engadiner Gemütlichkeit. Das legendäre Alpenlicht taucht die Granitgipfel und die historischen Palasthotels in ein strahlendes Glänzen. Auf den Straßen begegnen sich internationale Berggäste im Pelzmantel und sportliche Bergsteiger im Funktionsoutfit. Die Atmosphäre ist weltmännisch, lebendig und dennoch von der erhabenen Stille der Hochgebirgsnatur geprägt. In den Cafés der Innenstadt genießt man traditionelle Zunftbackwaren neben erlesenen Kaffeespezialitäten. An sonnigen Tagen herrscht auf den Terrassen der Berghütten ausgelassene Stimmung mit Panoramablick. Der Ort strahlt zu jeder Jahreszeit ein Gefühl von Exklusivität, sportlicher Dynamik und zeitloser Eleganz aus. Die reine, trockene Bergluft verleiht dem Aufenthalt eine spürbar belebende Note.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Bedeutung von St. Moritz begann vor über dreitausend Jahren mit der Entdeckung kohlensäure- und eisenhaltiger Heilquellen in der Bronzezeit. Im Mittelalter pilgerten Fürsten und Päpste zu den Quellen von Sankt Mauritius, um Linderung von Leiden zu suchen. Die eigentliche Geburtsstunde des modernen Wintertourismus schlug im Herbst 1864 durch die legendäre Wette des Hotelpioniers Johannes Badrutt mit englischen Sommergästen. Im darauffolgenden Winter kamen die ersten Feriengäste und begründeten den Wintersport in den Schweizer Alpen. St. Moritz entwickelte sich rasch zum Treffpunkt des europäischen Hochadels und wohlhabender Weltbürger. In den Jahren 1928 und 1948 wurden hier die Olympischen Winterspiele feierlich ausgetragen. Die Erfindung neuer Sportarten wie Skeleton auf dem Cresta Run festigte den Ruf als Sportmetropole weltweit. Trotz des internationalen Ruhms blieben die rätoromanische Sprache und die traditionelle Engadiner Baukunst mit ihren charakteristischen Sgraffito-Fassaden bis heute feste Bestandteile der kulturellen Identität.