Stadtgefühl
So fühlt sich Davos an
Davos besitzt eine ganz eigene Ausstrahlung, die sich deutlich von klassischen verträumten Schweizer Bergdörfern unterscheidet. Die lange Promenade vermittelt das Gefühl einer lebendigen Kleinstadt inmitten einer imposanten Gebirgswelt. Die Architektur ist eine faszinierende Mischung aus Belle-Époque-Bauten, schlichter Sanatoriumsmoderne und zeitgenössischen Glasbauten. Tagsüber beleben Sportler in Funktionskleidung und Geschäftsreisende im Anzug gemeinsam das Stadtbild. Durch die Höhenlage auf über 1500 Metern wirkt die Luft besonders klar, trocken und frisch. In den Straßencafés herrscht eine kosmopolitische Atmosphäre mit Sprachen aus aller Welt. An sonnigen Tagen füllen sich die Sonnenterrassen der Berghäuser mit Erholungssuchenden. Die Stadt vereint aufregende urbane Aktivität mit der absoluten Stille der direkt angrenzenden Seitentäler.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die dauerhafte Besiedlung des Hochtals begann im späten 13. Jahrhundert durch die Einwanderung deutschsprachiger Walser. Die Bauern rodeten die Wälder und schufen eine funktionierende bäuerliche Gemeinschaft unter extremen Klimabedingungen. Die entscheidende Wende zur modernen Stadt setzte um das Jahr 1865 ein, als die heilende Wirkung des Höhenklimas entdeckt wurde. Davos wandelte sich rasant zu einem weltweit führenden Höhenkurort für Lungenkranke mit zahlreichen Sanatorien. Schriftsteller wie Thomas Mann ließen sich von der besonderen Atmosphäre inspirieren und schufen weltbekannte literarische Werke. Mit der Erfindung von Schlitten und Skisportarten entwickelte sich der Ort parallel zur Wiege des internationalen Wintersports. Im 20. Jahrhundert entstand aus den Kureinrichtungen ein hochmodernes Zentrum für medizinische Forschung und alpine Kongresse. Bis heute pflegt die Stadt ihr reiches architektonisches Erbe der Moderne neben den lebendigen Traditionen der Walserkultur.