Stadtgefühl
So fühlt sich Stutensee an
Stutensee verströmt die sonnige, gelassene Atmosphäre einer badischen Wohngemeinde im Grünen, in der sich barocke Schlossgeschichte und moderne Lebensart begegnen. Die weiten Alleen des Schlossparks und die schattigen Kronen des Hardtwaldes schenken der Stadt ein friedvolles, naturnahes Profil. In den Straßen der Stadtteile herrscht eine herzliche, nachbarschaftliche Gemütlichkeit vor traditionellen Fachwerkhäusern. An den Baggerseen genießen Einheimische und Gäste an warmen Sommertagen entspannte Stunden am Wasser unter weitem Himmel. Die moderne Stadtbahn gleitet fast geräuschlos durch die Quartiere und verbindet die Stadtteile im Minutentakt mit der Fächerstadt. In den Traditionsgasthäusern servieren Gastwirte badische Spezialitäten und Spargelgerichte in gemütlicher Runde. Hier treffen herrschaftliche Gestütshistorie, zukunftsorientierte Stadtentwicklung und badische Gastfreundschaft harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung der Rheinebene reicht bis in die Römerzeit zurück, während die einzelnen Stadtteile im Hochmittelalter erstmals urkundlich erwähnt wurden. Im Jahr 1749 ließ Markgraf Karl Friedrich von Baden das barocke Schloss Stutensee als Gestüt und fürstliches Jagdschloss errichten. Der Stadtteil Friedrichstal entstand 1699 durch die Ansiedlung hugenottischer Glaubensflüchtlinge aus Frankreich unter Markgraf Friedrich Magnus. Die heutige Stadt entstand 1975 im Zuge der Gebietsreform durch die Vereinigung der vier Gemeinden Blankenloch, Friedrichstal, Spöck und Staffort. Die Erhebung zur Großen Kreisstadt im Jahr 1998 unterstrich die dynamische Entwicklung des Mittelzentrums. Der Bau der Stadtbahnlinie band die Stadt eng an das Karlsruher Stadtbahnnetz an. Museen, Kirchen und das Barockschloss halten diese reiche badische, hugenottische und ländliche Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Stutensee sein kulturelles Erbe mit großem Stolz.