Stadtgefühl
So fühlt sich Uster an
Uster verströmt das einladende Lebensgefühl einer lebendigen Stadt, die stolz auf ihre Industriegeschichte und ihre Naturräume ist. Über den Gassen der Altstadt wacht das Schloss, während an den Ufern des Greifensees Urlaubsstimmung herrscht. Auf dem Stadthausplatz begegnen sich Einheimische, Studierende und Sportler in ungezwungener Herzlichkeit. Die Architektur verbindet historische Fabrikbauten aus rotem Backstein mit modernen Wohnquartieren und ländlichen Fachwerkhäusern. In den Straßencafés und Restaurants wird eine moderne und traditionsbewusste Gastronomie gepflegt. Die Nähe zum Wasser verleiht dem Stadtbild eine erfrischende Weite und Leichtigkeit. Sportler prägen das Straßenbild auf dem Weg zu den Seeufern und Sportzentren. An den Abenden spiegeln sich die Farben des Sonnenuntergangs malerisch im ruhigen Wasser des Greifensees.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Raumes Uster reicht bis in die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurück, wie prähistorische Pfahlbauten am Greifensee belegen. Im Frühmittelalter wurde der Ort urkundlich erwähnt und entwickelte sich rund um die Pfarrkirche Sankt Andreas. Das Schloss Uster wurde im 12. Jahrhundert von den Freiherren von Uster erbaut und war später Sitz der Zürcher Landvögte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts setzte mit der Nutzung der Wasserkraft des Aabachs die Industrialisierung ein. Uster wandelte sich zu einem der bedeutendsten Zentren der mechanischen Baumwollspinnerei in Europa. Der bekannte Usterbrand von 1832, bei dem eine mechanische Fabrik niedergebrannt wurde, ging als Meilenstein der Schweizer Sozialgeschichte in die Historie ein. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Uster zur modernen Großgemeinde mit vielfältiger Wirtschaftskraft. Kulturell pflegt die Stadt ihr industriegeschichtliches Erbe im Industriepfad und verbindet dies mit lebendiger Gegenwartskunst. Das Schloss Uster und die klassizistische Stadtkirche bilden heute die herausragenden Denkmäler der Stadtgeschichte.