Stadtgefühl
So fühlt sich Illnau-Effretikon an
Illnau-Effretikon besticht durch das harmonische Miteinander von urbaner Lebensqualität und ländlicher Ruhe. Im modernen Zentrum von Effretikon herrscht rund um den Märtplatz eine geschäftige und aufgeschlossene Atmosphäre. Wenige Minuten entfernt vermittelt der historische Dorfkern von Illnau mit seinen Fachwerkhäusern das Gefühl zeitloser Geborgenheit. Die von eiszeitlichen Moränen geprägte Hügellandschaft verleiht dem Gemeindegebiet ein abwechslungsreiches und grünes Gepräge. Spaziergänger und Radfahrer begegnen sich auf den Wegen durch die Weiler mit freundlicher Gelassenheit. In den gemütlichen Landgasthöfen wird traditionelle Zürcher Gastlichkeit mit regionalen Produkten zelebriert. Die Nähe zu den Großstädten Zürich und Winterthur sorgt für eine weltoffene Grundstimmung. An den Abenden herrscht in den Wohnquartieren und an den Waldrändern eine erholsame Stille.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Kempttals und der umliegenden Moränenhügel reicht bis in die alemannische Zeit zurück, wie Gräberfunde in Illnau belegen. Im Mittelalter bildete Illnau als Kirchdorf das geistliche und administrative Zentrum der Region. Die Pfarrkirche Sankt Martin wurde bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt und im Spätmittelalter prachtvoll ausgebaut. Das nahe Schloss Kyburg war im Hochmittelalter Sitz der mächtigen Grafen von Kyburg und später der Habsburger Landvögte. Eine grundlegende Veränderung der Siedlungsstruktur brachte das Jahr 1855 mit dem Bau der Eisenbahnlinie Zürich-Winterthur und der Eröffnung der Station Effretikon. Der Bahnhofsort wuchs rasant vom kleinen Weiler zur modernen Stadt und zum wirtschaftlichen Motor der Gemeinde. Im Jahr 1974 schlossen sich die Ortsteile politisch zur heutigen Stadtgemeinde zusammen. Bis heute pflegt die Stadt ihr reichhaltiges geschichtliches Erbe in lebendigem Einklang mit moderner Stadtentwicklung.