Stadtgefühl
So fühlt sich Vöcklabruck an
Vöcklabruck verströmt das charmante und geschichtsbewusste Flair einer einzigartigen Doppelstadt im Hausruckviertel. Der weltberühmte Doppelstadtplatz mit seinen gotischen Arkaden und bunten Giebelhäusern bildet einen unvergleichlichen Anblick. In den sonnigen Schanigärten sitzen Bürger und Gäste zu einem gemütlichen Kaffee im Herzen der Altstadt. Das sanfte Rauschen der Vöckla begleitet Spaziergänger auf ihren Wegen durch die grünen Uferanlagen. Die nahen Salzkammergut-Seen und der Attersee bringen eine erfrischende Urlaubsbrise in die Stadt. In den Traditionsgasthöfen wird bodenständige oberösterreichische Küche serviert. An Markttagen herrscht ein reges Treiben, wenn Bauern regionale Spezialitäten anbieten. Diese gelungene Symbiose aus architektonischer Einzigartigkeit, Handelstradition und alpiner Seenähe prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräberfeldern belegen eine frühe Besiedlung des Vöcklatals bereits in der Kelten- und Römerzeit. Im 9. Jahrhundert wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich durch den Tuchhandel zu einem bedeutenden Marktort. Die verkehrsgünstige Lage an der Salzstraße nach Salzburg förderte den Wohlstand der Bürger. Der einzigartige Doppelstadtplatz entstand im Spätmittelalter durch das Zusammenwachsen zweier Marktsiedlungen. Im 19. Jahrhundert leitete der Bau der Westbahn den industriellen Aufschwung als Handelszentrum ein. Im Jahr 1911 erhob Kaiser Franz Joseph I. die florierende Gemeinde offiziell zur Stadt. Das alternative Kulturzentrum OKH setzte im späten 20. Jahrhundert wichtige Impulse für zeitgenössische Kunst in historischen Industriehallen. Heute bewahrt Vöcklabruck sein architektonisches Erbe und behauptet sich als bedeutendes Kultur- und Schulzentrum im Hausruckviertel.