Stadtgefühl
So fühlt sich Wolfsberg an
Wolfsberg versprüht die lebendige und gastfreundliche Atmosphäre einer traditionsreichen Residenzstadt im Grünen. Das Bild der Altstadt wird von der markanten Silhouette des neugotischen Schlosses beherrscht, das über den Gassen wacht. Auf dem Hohen Platz sitzen Menschen in Gastgärten unter Sonnenschirmen und genießen das milde Klima des Lavanttals. Das Rauschen der Lavant begleitet Spaziergänger auf Schritt und Tritt durch die Innenstadt. In den Einkaufsstraßen herrscht eine geschäftige Betriebsamkeit, während die Parks ruhige Rückzugsorte bieten. Die umliegenden Almberge der Koralpe und Saualpe verleihen der Stadt stets ein alpines Panorama. An Markttagen erfüllen frisches Obst und regionale Spezialitäten die Plätze mit bunten Farben. Diese harmonische Mischung aus Geschichte, Natur und Industrie prägt den Charakter der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Wolfsberg wurde im Jahr 1178 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte über mehr als sechshundert Jahre zum Bistum Bamberg. Die Bischöfe bauten die Stadt zu ihrem administrativen Hauptsitz in Kärnten aus. Im Jahr 1331 erhielt Wolfsberg das Stadtrecht und entwickelte sich dank des Handels mit Wein, Eisen und Getreide rasch zu einem wohlhabenden Zentrum. Im 16. Jahrhundert war die Stadt eine Hochburg des Protestantismus in Innerösterreich. Unter der Familie Henckel von Donnersmarck wurde Schloss Wolfsberg im 19. Jahrhundert im englischen Tudorstil prachtvoll umgestaltet. Mit dem Bau der Lavanttalbahn setzte eine Phase der industriellen Entwicklung ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Wolfsberg zur drittgrößten Stadt Kärntens heran. Bis heute ist das reiche Erbe der Bamberger Epoche im gesamten Stadtbild lebendig geblieben.