Stadtgefühl
So fühlt sich Casas de Pedro Barba an
In Casas de Pedro Barba herrscht eine fast vollkommene, archaische Stille, die nur vom sanften Plätschern der Wellen an der Steinmole und dem fernen Rauschen des Atlantiks begleitet wird. Es gibt keine Motorengeräusche, keine Straßenlampen und keine Hektik, was dem Ort eine zeitlose Atmosphäre verleiht. Das strahlende Weiß der Natursteinhäuser leuchtet intensiv vor dem tiefen Blau des Meeres und den ockerfarbenen Vulkanhügeln. Tagsüber genießen die wenigen Bewohner und Feriengäste die Abgeschiedenheit an ihrem privaten Strand. Nach Sonnenuntergang spannt sich ein überwältigender Sternenhimmel ohne jegliche Lichtverschmutzung über die Siedlung. Der Ort wirkt wie eine friedliche Oase am Rande der bewohnten Welt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ursprünge von Casas de Pedro Barba gehen auf das Jahr 1880 zurück, als hier die erste dauerhafte Siedlung auf La Graciosa im Zusammenhang mit einer Salz- und Fischverarbeitungsfabrik gegründet wurde. Benannt wurde der Ort nach Pedro Barba de Campos, einem spanischen Seefahrer des fünfzehnten Jahrhunderts. Die Fischerfamilien lebten unter extremen Entbehrungen vom Fang in den reichen Fischgründen des Archipels, bevor die Fabrikation nach Caleta de Sebo verlagert wurde. In den 1960er-Jahren verließen die meisten ständigen Bewohner den abgelegenen Weiler, woraufhin die historischen Steinhäuser behutsam restauriert und zu privaten Feriendomizilen umgewandelt wurden. Bis heute wurde jede bauliche Erweiterung vermieden, wodurch der historische Grundriss des Fischerweilers vollständig erhalten blieb.