Stadtgefühl
So fühlt sich Masdache an
Masdache vermittelt das tiefe, erdverbundene Gefühl einer jahrhundertealten Weinkultur inmitten einer surrealen Vulkanlandschaft. Die schwarzen Aschen trichter und die weißen Höfe erzeugen eine ästhetische Ruhe, die ihresgleichen sucht. Hektik ist in diesem kleinen Weindorf völlig unbekannt, und alles scheint im Rhythmus der Reben zu atmen. Am späten Nachmittag taucht die Sonne die Lavahügel in ein warmes, goldnes Licht. Die reine Luft und die absolute Stille lassen den Alltag schnell vergessen. Wer hier weilt, erlebt die Seele des kanarischen Weinbaus in ihrer authentischsten Form.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Masdache und dem umgebenden La Geria ist untrennbar mit den verheerenden Vulkanausbrüchen des achtzehnten Jahrhunderts verbunden. Die dicken Ascheschichten, die das Land damals bedeckten, schienen zunächst jede Landwirtschaft zu zerstören. Doch die findigen Winzer entdeckten, dass die feuchte Asche Feuchtigkeit speichert, und entwickelten das geniale System der trichterförmigen Pflanzgruben. So entstand eine blühende Weinkultur in einer scheinbar toten Wüste. Die historischen Bodegas und Mauern bewahren dieses stolze Erbe bis in die Gegenwart.