Stadtgefühl
So fühlt sich Femés an
Femés strahlt die zeitlose Ruhe und Ursprünglichkeit eines echten kanarischen Bergdorfes aus. Oben auf dem Bergsattel weht oft eine frische Brise, während unten an den Küsten die Sonne brennt. Die dörfliche Gemeinschaft pflegt ihre Traditionen und begegnet Besuchern mit bodenständiger Herzlichkeit. Wenn am späten Nachmittag die Tagestouristen abgefahren sind, kehrt vollkommene Stille in die Gassen ein. Der Blick vom Aussichtspunkt über die weite, im Abendlicht schimmernde Insellandschaft beruhigt die Sinne. Hier spürt man die geologische Kraft und die Geschichte Lanzarotes in reiner Form. Das Leben folgt einem eigenen, langsamen Rhythmus, der jeden Besucher sofort entschleunigt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte von Femés reicht bis in die fränkische Eroberung der Kanarischen Inseln zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts zurück. Jean de Béthencourt landete im Jahr 1402 in der Nähe des heutigen Rubicón und gründete hier das erste Bistum der Kanaren. Femés entwickelte sich rasch zu einem strategisch wichtigen Punkt im Gebirge, von dem aus das Umland kontrolliert wurde. Über Jahrhunderte hinweg lebten die Bewohner vor allem von der Ziegenzucht und dem Ackerbau auf den terrassierten Hängen. Die Kirche San Marcial erinnert an die Christianisierung und das historische Erbe dieser Epoche. Heute bewahrt das Dorf sein kulturelles Erbe durch den Schutz der traditionellen Architektur und die Pflege des lokalen Handwerks.