Stadtgefühl
So fühlt sich Igis an
Igis vermittelt das behagliche Lebensgefühl eines traditionellen Bündner Weinbaudorfes mit sonnigem Charakter. An warmen Tagen sorgt der Föhnwind für ein fast südliches Flair an den mit Reben bewachsenen Hängen. In den engen Gassen des Zentrums prägen historische Mauern und duftende Gärten das Straßenbild. Das Leben verläuft in einem angenehmen, ruhigen Rhythmus abseits der Hektik großer Ballungsräume. Gleichzeitig sorgt die Nähe zum regionalen Knotenpunkt Landquart für eine lebendige und aufgeschlossene Atmosphäre. Spaziergänger und Einheimische begegnen sich auf den Wegen durch die Weinberge mit einem freundlichen Gruß. Das weite Panorama des Rheintals öffnet den Blick und vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Der Ort verbindet landschaftliche Idylle harmonisch mit zeitgemäßem Wohnkomfort.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück und ist eng mit der strategischen Bedeutung des Rheintals verknüpft. Bereits im Frühmittelalter war der Ort besiedelt, wie die historische Bausubstanz der Kirche Sankt Thomas belegt. Im Mittelalter war Igis Teil der Herrschaft der Ritter von Marschlins, deren imposantes Wasserschloss bis heute erhalten ist. Der Weinbau besitzt eine jahrhundertealte Tradition und prägte das soziale und wirtschaftliche Gefüge des Dorfes nachhaltig. Während des Dreißigjährigen Krieges und der Bündner Wirren war die Region Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen um die Alpenpässe. Im 19. und 20. Jahrhundert brachte der Bau der Eisenbahnlinien im nahen Landquart einen wirtschaftlichen Aufschwung für die gesamte Gemeinde. Kulturell pflegt der Ort stolz seine Bündner Traditionen, von Winzerfesten bis hin zu kirchlichen Feiertagen. Das architektonische Erbe mit kunstvollen Sgraffito-Fassaden wird von der Dorfgemeinschaft sorgfältig bewahrt.