Stadtgefühl
So fühlt sich Fürstenfeld an
Fürstenfeld verströmt die heitere und sonnige Atmosphäre einer modernen Thermenhauptstadt mit reicher Festungsgeschichte. Auf dem großzügigen Hauptplatz sitzen Menschen in gemütlichen Schanigärten im Schatten historischer Bürgerhäuser und genießen das milde Klima der Oststeiermark. Die mächtigen Basteien und Wehrmauern der Pfeilburg erinnern an die Zeiten der Grenzverteidigung. Im Sommer erfüllt fröhliches Lachen aus dem weitläufigen Freibad die Stadt und bringt Urlaubsstimmung in alle Gassen. Entlang der Feistritzauen finden Spaziergänger und Radler erholsame Ruhe im Grünen. Die sanft geschwungenen Hügelketten des Thermenlandes rahmen das Talbecken malerisch ein. An Markttagen herrscht ein buntes Treiben, wenn regionale Spezialitäten wie Kürbiskernöl und frisches Obst angeboten werden. Diese gelungene Synthese aus Festungscharme, herausragendem Badespaß und steirischer Gemütlichkeit prägt das Gesicht der Stadt.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Funde von Gräbern belegen eine Besiedlung der Feistritzaue bereits in der Römerzeit. Um 1170 gründete Markgraf Ottokar IV. die befestigte Stadt Fürstenfeld als strategisches Bollwerk an der Ostgrenze der Steiermark. Johanniter und Augustiner-Eremiten errichteten bedeutende Klöster und prägten das geistliche Leben der Bürgerschaft. Im 16. und 17. Jahrhundert bauten italienische Festungsbaumeister die Wehranlagen mit mächtigen Basteien gegen Angriffe der Osmanen und Kuruzen aus. Im Jahr 1776 entstand hier die erste österreichische Tabakfabrik, die über zwei Jahrhunderte das industrielle Rückgrat der Stadt bildete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Fürstenfeld mit dem Bau des Freibades und der Nähe zum Thermenland zu einer beliebten Tourismus- und Bildungsstadt. Heute behauptet sich die Thermenhauptstadt als lebendiges Einkaufs- und Kulturzentrum mit reicher Festungstradition.