Stadtgefühl
So fühlt sich Freiburg im Breisgau an
Freiburg begeistert durch eine unbeschwerte, heitere Grundstimmung, die von südlicher Sonne, Weingenuss und studentischer Frische geprägt wird. In den kopfsteingepflasterten Gassen plätschert unablässig klares Wasser durch die historischen Bächle. An Markttagen herrscht auf dem Münsterplatz ein farbenfrohes, lebendiges Treiben mit regionalen Düften. Straßencafés, schattige Biergärten und sonnige Plätze füllen sich bei milden Temperaturen rasch mit entspannten Menschen. Radfahrer prägen in großer Zahl das urbane Straßenbild und sorgen für eine ruhige Verkehrsatmosphäre. Die steil aufragenden Schwarzwaldberge bilden von nahezu jeder Gasse aus eine eindrucksvolle grüne Kulisse. Kultur, ökologisches Bewusstsein und badische Gemütlichkeit verschmelzen hier zu einem unverwechselbaren Stadtgefühl.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Gegründet im Jahr 1120 durch die Herzöge von Zähringen als freie Marktstadt, entwickelte sich Freiburg rasch zu einem blühenden Handelszentrum. Der Reichtum aus den Silberbergwerken des Schwarzwaldes ermöglichte ab 1200 den Bau des prachtvollen Münsters. Im Jahr 1368 begab sich die Stadt freiwillig unter die Herrschaft der Habsburger und blieb über vier Jahrhunderte ein wichtiges Zentrum Vorderösterreichs. Die 1457 gegründete Albert-Ludwigs-Universität machte Freiburg zu einer renommierten Hochburg des Humanismus und der Wissenschaften. Nach den Umbrüchen der napoleonischen Kriege fiel die Stadt 1805 an das Großherzogtum Baden und wurde später zu einem Zentrum der badischen Revolution von 1848. Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Grundriss sorgfältig wiederaufgebaut. Heute gilt die Großstadt als europäische Modellstadt für Umweltpolitik, Solarenergie und nachhaltige Stadtplanung. Museen und traditionsreiche Kultureinrichtungen pflegen dieses reiche vorderösterreichisch-badische Erbe mit großem Stolz.