Stadtgefühl
So fühlt sich Lahr/Schwarzwald an
Lahr/Schwarzwald fasziniert durch seine heitere, badische Lebensfreude, die sich in blumengeschmückten Gassen und einer entspannten Gasthauskultur widerspiegelt. Unter den alten Platanen des Marktplatzes herrscht an Markttagen ein reger, kontaktfreudiger Austausch bei regionalen Spezialitäten. Der mächtige Storchenturm erinnert an die mittelalterliche Wehrhaftigkeit, während die barocken Bürgerhäuser Bürgerstolz ausstrahlen. Das stetige Rauschen der Schutter begleitet Spaziergänger durch die Uferanlagen der Stadt. Wenn im Herbst hunderttausende Chrysanthemen die Altstadt in leuchtende Farben tauchen, erfüllt ein einzigartiges Festgefühl die Straßen. In den Weinstuben genießen Einheimische und Gäste badische Spitzenweine in herzlicher Runde. Hier treffen Schwarzwaldromantik, Blütenpracht und südländische Gelassenheit harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Lahr entstand um 1220 als befestigte Stadtgründung der Herren von Geroldseck rund um die mittelalterliche Tiefburg mit dem Storchenturm. Im Jahr 1278 erhielt die Bürgerschaft das Stadtrecht, was den wirtschaftlichen Aufschwung als Handelsplatz an der Schutter begründete. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Lahr zu einer blühenden Handels- und Druckerstadt, in der unter anderem der berühmte Lahrer Hinkende Bote verlegt wurde. Die Ansiedlung von Tabakfabriken, Kachelofenherstellern und Maschinenbaubetrieben leitete das Industriezeitalter ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Stützpunkt kanadischer Streitkräfte in Europa. Die erfolgreiche Ausrichtung der Landesgartenschau 2018 schuf moderne Parkanlagen und neue Impulse für die Stadtentwicklung. Museen wie die Tonofenfabrik und historische Baudenkmäler halten diese bewegte Festungs- und Industriegeschichte lebendig. Bis heute pflegt Lahr sein reiches florales und kulturelles Erbe mit großem bürgerschaftlichem Engagement.