Stadtgefühl
So fühlt sich Oberwart an
Oberwart strahlt die offene und geschäftige Atmosphäre einer modernen regionalen Handelsstadt aus. Auf den Straßen hört man neben Deutsch regelmäßig Ungarisch und Romanes, was dem Ort ein besonderes Flair verleiht. Geschäftsleute, Schüler und Besucher prägen das lebendige Bild in der Innenstadt rund um den Hauptplatz. Die modernen Geschäftsstraßen bilden einen interessanten Kontrast zu den stillen Gassen der historischen Kirchensiedlungen. Entlang der Pinka genießen Ruhesuchende die Natur mitten im Siedlungsgebiet. An Wochentagen herrscht durch das Messe- und Schulzentrum ein reges Kommen und Gehen. An den Wochenenden kehrt eine entspannte Gemütlichkeit in die Gasthöfe ein. Die Herzlichkeit der Südburgenländer ist im täglichen Miteinander überall spürbar.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Oberwart entstand im Mittelalter als Grenzwächtersiedlung des ungarischen Reiches zum Schutz der westlichen Grenze. Die adeligen Grenzwächter genossen besondere Privilegien und prägten die lokale Eigenständigkeit. Während der Reformationszeit schloss sich die ungarische Bevölkerung dem calvinistischen Glauben an, was zur Entstehung einer bedeutenden reformierten Gemeinde führte. Trotz staatlicher Gegenreformation blieb die religiöse Vielfalt über Jahrhunderte erhalten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem prosperierenden Marktflecken mit regem Handwerk. Nach dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich 1921 wuchs die Bedeutung der Gemeinde als regionales Zentrum weiter an. Im Jahr 1939 wurde Oberwart offiziell zur Stadt erhoben. Heute gilt die Stadt als Vorzeigebeispiel für das friedliche und produktive Miteinander verschiedener Sprach- und Religionsgemeinschaften.