Stadtgefühl
So fühlt sich Herrenberg an
Herrenberg verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus gelebter Fachwerkromantik, schwäbischer Gemütlichkeit und landschaftlicher Harmonie. Wenn der volle Klang der Glocken von der Stiftskirche über die roten Dächer hallt, erfüllt feierliche Ruhe die Gassen. Auf dem historischen Marktplatz herrscht an Markttagen ein reger Austausch zwischen Einheimischen und Besuchern vor prachtvoller Kulisse. Überall spürt man die meisterhafte Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte in den kunstvoll gezimmerten Holzbalken. Der Schlossberg und der Naturpark Schönbuch rücken optisch nah an die Stadt heran und schaffen eine grüne Wohlfühlatmosphäre. In den Weinstuben und Cafés genießt man regionale Spezialitäten in herzlicher, familiärer Runde. Die Stadt verbindet traditionsreichen Bürgerstolz mit einer aufgeschlossenen und entspannten Lebensart.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ursprünge Herrenbergs reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als die Pfalzgrafen von Tübingen um 1220 die befestigte Stadt am Schlossberg gründeten. Im Jahr 1382 erwarb das Haus Württemberg die Stadt, die sich zu einem wichtigen Verwaltungs- und Bildungszentrum im Gäu entwickelte. Die spätgotische Stiftskirche entstand im 15. Jahrhundert und beherbergte einst den berühmten Herrenberger Altar von Jerg Ratgeb. Der verheerende Stadtbrand von 1635 führte zum geschlossenen barocken Wiederaufbau in prächtiger Fachwerkbauweise, die das Stadtbild bis heute prägt. Mit dem Anschluss an die Gäubahn 1879 begann die moderne verkehrliche und industrielle Entwicklung der Gemeinde. Die Einrichtung des Glockenmuseums in der Stiftskirche schuf eine international beachtete Kultureinrichtung mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt. Zahlreiche historische Baudenkmäler, Brunnen und Wehrmauern zeugen von dieser wechselvollen Geschichte. Bis heute pflegt Herrenberg sein reiches Fachwerk- und Musikerbe mit großem Stolz und bürgerschaftlichem Engagement.