Stadtgefühl
So fühlt sich Nagold an
Nagold verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus geschichtsträchtiger Gemütlichkeit, regem Einkaufsleben und beruhigender Flussidylle. Das Rauschen von Waldach und Nagold begleitet Besucher auf Schritt und Tritt durch die grünen Parkanlagen und die Altstadt. Über den Dächern ragt majestätisch die Burgruine Hohennagold auf und schenkt der Stadt eine markante staufische Silhouette. Auf dem Marktplatz und in den Fußgängerzonen herrscht ein reges Treiben zwischen Fachgeschäften, Boutiquen und Straßencafés. In den Traditionsgasthäusern servieren Gastwirte schwäbische Spezialitäten und badische Weine in herzlicher Runde. Die dichten Wälder des Nordschwarzwaldes rücken nah an den Talkessel heran und spenden im Sommer angenehme Frische. Hier begegnen sich mittelalterliche Baukunst, moderne Handelskultur und naturnahe Lebensfreude auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Besiedlung des Nagolder Raums reicht bis in die Frühzeit zurück, was der monumentale Keltengrabhügel am Fuße des Schlossbergs eindrucksvoll belegt. Im Hochmittelalter errichteten die Grafen von Hohenberg um 1100 die mächtige Festung Hohennagold zur Sicherung des Flussübergangs. Im 14. Jahrhundert erwarb das Haus Württemberg die Stadt, die sich zu einem wichtigen Amts- und Handelsort im Schwarzwald entwickelte. Nach großen Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und Stadtbränden entstand das bis heute geschlossene barocke und klassizistische Stadtbild. Im 19. Jahrhundert begründeten die Tuchmacherei und Gerberei sowie die Nutzung der Mineralquellen als Badeort den wirtschaftlichen Aufschwung. Mit der Eröffnung der Nagoldtalbahn 1872 trat die Stadt ins Eisenbahn- und Industriezeitalter ein. Museen wie das Steinhaus und Baudenkmäler halten diese reiche keltische, staufische und bürgerliche Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Nagold sein kulturelles Erbe und seine Marktradition mit großem Stolz.