Stadtgefühl
So fühlt sich Rottenburg am Neckar an
Rottenburg am Neckar verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus geistlicher Würde, antiker Geschichte und heiterer schwäbischer Lebensfreude. Der mächtige Dom Sankt Martin überragt die Stadt und schenkt dem Marktplatz ein repräsentatives und geschichtsträchtiges Gesicht. Entlang der malerischen Neckarfront spiegeln sich historische Bürgerhäuser im Wasser wider und schaffen eine mediterrane Kulisse. In den Straßencafés und Weinstuben herrscht an Markttagen ein reges, freundliches Treiben bei regionalen Weinen und Spezialitäten. Das Rauschen des Flusses begleitet Spaziergänger durch die weitläufigen Uferparks. Die sonnigen Weinberge und die Silhouette der Wurmlinger Kapelle verleihen der Stadt einen unverwechselbaren Naturbezug. Hier begegnen sich römische Antike, bischöfliche Tradition und herzliche Gastfreundschaft auf harmonische Weise.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Ursprünge der Stadt reichen bis in das 1. Jahrhundert nach Christus zurück, als die Römer die bedeutende Municipium-Stadt Sumelocenna gründeten. Im Hochmittelalter errichteten die Grafen von Hohenberg um 1280 die Stadt Rottenburg als befestigte Residenzstadt am Neckarübergang. Über vier Jahrhunderte gehörte Rottenburg zu Vorderösterreich und war das administrative Zentrum der Grafschaft Hohenberg unter habsburgischer Herrschaft. Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1644 und 1735 entstand das bis heute geschlossene barocke Stadtbild mit prachtvollen Bürger- und Adelspalais. Im Jahr 1821 wurde Rottenburg zum Bischofssitz der neu gegründeten Diözese erhoben, was der Stadt ihre bis heute prägende geistliche Bedeutung verlieh. Museen wie das Römermuseum und das Diözesanmuseum halten diese reiche römische, habsburgische und bischöfliche Geschichte lebendig. Bis heute pflegt die Bürgerschaft ihr kulturelles Erbe und die traditionsreiche Fasnet mit großem Stolz.