Stadtgefühl
So fühlt sich Horb am Neckar an
Horb am Neckar verzaubert durch eine unverwechselbare Atmosphäre aus mittelalterlicher Wehrhaftigkeit und heiterer Flussidylle. Die steil aufragende Altstadtfront spiegelt sich malerisch in den Fluten des Neckars wider und bildet ein unvergessliches Panorama. In den engen Pflastergassen und auf dem Marktplatz spürt man die geschichtliche Tiefe dieser alten hohenbergischen Residenz. Das Rauschen des Flusses begleitet Spaziergänger auf Schritt und Tritt durch die Unterstadt. Auf den sonnigen Terrassen der Gaststätten genießen Einheimische und Gäste regionale schwäbische Spezialitäten. Die umliegenden waldreichen Berghänge rücken nah an die Stadt heran und schaffen ein naturnahes Wohlfühlklima. Man erlebt eine stolze, traditionsbewusste und zugleich gastfreundliche Stadtgemeinschaft.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Horb am Neckar wurde im Jahr 1090 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich unter den Grafen von Hohenberg zu einer bedeutenden Residenz- und Handelsstadt. Im Jahr 1381 verkauften die verschuldeten Grafen die Stadt an das Haus Habsburg, wodurch Horb über Jahrhunderte ein wichtiger Teil Vorderösterreichs blieb. König Maximilian I. weilte mehrfach in der Stadt, was die historische Grundlage für die heutigen Maximilian-Ritterspiele bildet. Nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges und großen Stadtbränden entstanden die prachtvollen barocken Bürgerhäuser und die Stiftskirche Heilig Kreuz. Im Jahr 1805 fiel die Stadt im Zuge der napoleonischen Neuordnung an das Königreich Württemberg. Mit der Eröffnung der Gäubahn 1874 wurde Horb zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt zwischen Stuttgart und dem Bodensee. Kulturdenkmäler wie das Ihlinger Tor und alte Klöster halten diese reiche vorderösterreichisch-württembergische Historie lebendig. Bis heute pflegt die Bürgerschaft ihr kulturelles Erbe mit großem Stolz.