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Spanien · Kanaren (Fuerteventura)

La Oliva

La Oliva begeistert im Norden Fuerteventuras als historisches Machtzentrum mit dem Adelspalast Casa de los Coroneles, der wehrhaften Kirche Nuestra Señora de la Candelaria, dem Kulturzentrum Casa Mané und dem Berg Tindaya.

Willkommen in

Über La Oliva

Im weiten, von erloschenen Vulkankegeln umrahmten Binnenland des Nordens von Fuerteventura gelegen, bildet La Oliva das historische und administrative Zentrum der flächengrößten Nordgemeinde. Vom 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fungierte der traditionsreiche Ort als politischer und militärischer Regierungssitz der gesamten Insel unter der Herrschaft der Inselobersten (Coroneles). Das herausragende architektonische Meisterwerk dieser Epoche ist die monumentale Casa de los Coroneles, ein schlossartiger Adelspalast mit geschnitzten Holzbalkonen und Zinnentürmen, der als größtes feudales Anwesen des gesamten Archipels gilt. Das historische Ortsbild zeichnet sich durch weitläufige Plätze, weiß getünchte Steinhäuser und die wehrhafte Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria aus dem 18. Jahrhundert mit ihrem quadratischen Glockenturm aus dunklem Basaltstein aus. Wenige Kilometer südwestlich erhebt sich der heilige Berg Montaña de Tindaya, der den Ureinwohnern (Mahos) als religiöser Kultort diente und über dreihundert prähistorische Felsgravuren (Podomorfos) bewahrt. Zum Gemeindegebiet gehören auch die weltbekannten Wanderdünen des Naturparks von Corralejo und die Küstenorte El Cotillo und Corralejo. Kulturell präsentiert sich La Oliva mit dem zeitgenössischen Kunstzentrum Centro de Arte Canario Casa Mané als bedeutendes Forum für kanarische Malerei und Skulptur. Das sonnenreiche, trockene Klima schafft zu jeder Jahreszeit optimale Voraussetzungen für Kulturreisen, Wanderungen über die Vulkanpfade und Ausflüge zu den weitläufigen Stränden des Nordens.

Passt besonders zu
Kultur- und GeschichtsinteressierteArchitektur- und KunstliebhaberWanderer und NaturfreundeRuhesuchende und Entdecker
Orientierung

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Das Lebensgefühl von La Oliva

Stadtgefühl

So fühlt sich La Oliva an

Das Lebensgefühl in La Oliva ist geprägt von einer erhabenen historischen Würde, ländlicher Stille und der weiten Offenheit des kanarischen Binnenlandes. Auf der schattigen Plaza de la Candelaria bestimmen das leise Rauschen der Palmen und das gemächliche Klappern von Kaffeetassen den friedlichen Vormittag. Einheimische treffen sich in den Dorfcafés zu einem Cortado und angeregten Gesprächen über Landwirtschaft und Handwerk. Die monumentalen Sandsteinmauern der Casa de los Coroneles und der dunkle Basaltturm der Kirche strahlen eine feudale Erhabenheit aus, die die Jahrhunderte überdauert hat. Die allgegenwärtige Silhouette des heiligen Berges Tindaya verleiht der Ebene eine fast mystische Ausstrahlung. Am Abend taucht die untergehende Sonne die Vulkankegel in warmes Ocker- und Goldlicht, während eine kühle Brise über die Plätze weht.

Geschichte & Kultur

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die Geschichte von La Oliva begann kurz nach der spanischen Eroberung Fuerteventuras im frühen 16. Jahrhundert als landwirtschaftliche Siedlung inmitten fruchtbarer Ebenen. Ab dem frühen 18. Jahrhundert stieg der Ort zum militärischen und administrativen Machtzentrum der Insel auf, als die erbliche Dynastie der Inselobersten (Coroneles) hier ihren feudalen Herrschaftssitz errichtete. Die Familie Sánchez-Dumpiérrez ließ die monumentale Casa de los Coroneles erbauen, von der aus die Insel über ein Jahrhundert lang regiert wurde. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria entstand als wehrhaftes geistliches Zentrum dieser Epoche. Im Umland bildet der Berg Tindaya das bedeutendste archäologische Erbe der Ureinwohner mit über dreihundert Felsritzungen. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich La Oliva durch das Engagement von Künstlern wie Manuel Delgado Camino (Mané) zu einem Zentrum für zeitgenössische kanarische Kunst. Heute pflegt die Gemeinde ihr reiches historisches und indigenes Erbe mit großem Stolz durch Denkmalschutz, Kunstfestivals und traditionelle Feste wie die Fiestas de la Candelaria im Februar.

Highlights auf einen Blick

Historisches Bauwerk

Casa de los Coroneles (Palast der Inselobersten)

Das monumentale feudale Herrenhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert war der militärische und politische Regierungssitz der Inselkommandanten. Das schlossartige Gebäude besticht durch seine symmetrische Fassade mit geschnitzten Holzbalkonen, zwei Wehrtürmen und einem weitläufigen Innenhof. Heute dient der restaurierte Palast als staatliches Kulturzentrum mit wechselnden Kunstausstellungen.

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Sakralbau

Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria

Die dreischiffige Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert dominiert das Ortszentrum mit ihrem quadratischen Wehrturm aus dunklem Vulkangestein. Im Innenraum beeindrucken geschnitzte Holzdecken im Mudéjar-Stil und ein prachtvolles barockes Altarbild des kanarischen Malers Juan de Miranda. Der weitläufige Kirchplatz wird von alten Bäumen und Sandsteinmauern gesäumt.

Plaza de la Candelaria s/n, 35640 La Oliva

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Museum

Centro de Arte Canario (Casa Mané)

Das Kunstzentrum in einem restaurierten traditionellen Gutshof widmet sich dem Schaffen zeitgenössischer kanarischer Künstler wie César Manrique, Martín Chirino und Juan Ismael. Ein weitläufiger Skulpturengarten mit Palmen und Kakteen umrahmt die modernen unterirdischen Ausstellungsgalerien. Das Museum bietet einen tiefen Einblick in die Inselkunst.

Calle Salvador Manrique de Lara s/n, 35640 La Oliva

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Archäologische Stätte

Heiliger Berg Montaña de Tindaya

Der 401 Meter hohe markante Felsberg ragt majestätisch aus der Ebene auf und galt den Altkanariern als heilige Kultstätte. Auf dem Gipfelplateau befinden sich über dreihundert in den Trachytfels geritzte Fußabdrücke (Podomorfos), die nach Westen und Süden ausgerichtet sind. Der Berg steht als Naturdenkmal und archäologische Stätte unter strengem Schutz.

Lugar de Tindaya, 35649 Tindaya

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Museum

Historisches Kornspeicherhaus Casa de la Cilla (Getreidemuseum)

Das historische Speichergebäude aus dem Jahr 1819 diente der Kirche zur Eintreibung des Getreidezehnten der Landbevölkerung. Heute beherbergt das Basaltsteingebäude das städtische Getreidemuseum Museo del Grano La Cilla mit landwirtschaftlichen Geräten und Dreschmaschinen. Schautafeln erläutern die traditionelle Agrarwirtschaft.

Calle La Cilla s/n, 35640 La Oliva

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Platz

Plaza de la Candelaria

Der zentrale Dorfplatz vor der Pfarrkirche bildet den gesellschaftlichen Mittelpunkt von La Oliva. Bepflanzte Beete mit Kanarenpalmen, steinerne Sitzbänke und historische Bürgerhäuser säumen die gepflasterte Freifläche. Hier finden traditionelle Patronatsfeste und Musikveranstaltungen statt.

Plaza de la Candelaria, 35640 La Oliva

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Historisches Bauwerk

Casa del Capellán (Kaplanshaus)

Das kleine historische Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert zeichnet sich durch seine einzigartige Steinmetzfassade mit aztekisch inspirierten Ritzmustern aus. Das Gebäude diente dem Hauskaplan der Inselobersten als Residenz. Das denkmalgeschützte Kleinod liegt malerisch am Rande einer ruhigen Gasse.

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Naturdenkmal

Naturdenkmal Malpaís de la Arena

Das unberührte Vulkangebiet entstand vor rund zehntausend Jahren beim letzten Vulkanausbruch im Norden Fuerteventuras. Ein markierter Rundwanderweg führt über erstarrte Basaltlavafelder und vorbei an seltenen Flechtenarten zum 420 Meter hohen Kratergipfel. Vom Vulkanrand blickt man über die gesamte Nordebene.

Carretera La Oliva-Villaverde, 35640 La Oliva

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Historisches Bauwerk

Historische Mühlen von Villaverde (Molinos de Villaverde)

Die beiden restaurierten Getreidewindmühlen im Nachbardorf Villaverde thronen auf sanften Hügelkämmen mit weitem Blick über die Felder. Die traditionellen Holzkonstruktionen dienten der Vermahlung von Gerste und Mais zu Gofio. Das Areal ist ein geschätztes Fotomotiv der ländlichen Architektur.

Carretera General de Villaverde, 35640 Villaverde

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Historisches Bauwerk

Casa Consistorial (Rathaus von La Oliva)

Das Verwaltungsgebäude an der Calle Emilio Castellot wurde im traditionellen kanarischen Sandsteinstil errichtet. Ein geschnitzter Holzbalkon und weiß verputzte Wände prägen das Gebäude im Ortszentrum. Es bildet den administrativen Mittelpunkt der Großgemeinde.

Calle Emilio Castellot 2, 35640 La Oliva

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Landschaftsraum

Weiler Vallebrón und geschütztes Landschaftstal

Das langgestreckte Tal südlich des Hauptortes ist von traditionellen Terrassenfeldern und alten Steinfincas geprägt. Karge Berghänge und ruhige Feldwege laden zu Spaziergängen abseits des Straßenverkehrs ein. Das Tal steht als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz.

Carretera FV-103, 35611 Vallebrón

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Markthalle

Handwerkszentrum Mercado de las Tradiciones

Zweimal wöchentlich bieten lokale Kunsthandwerker und Landwirte handgewebte Textilien, Holzwaren, Ziegenkäse und Inselhonig im Innenhof des Adelspalastes an. Besucher können Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken miterleben. Die Räume sind barrierefrei zugänglich.

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Sakralbau

Ermita de San Vicente Ferrer in Villaverde

Die barocke Kapelle aus dem 18. Jahrhundert steht im Herzen des Nachbardorfes Villaverde. Das weiß gekalkte Gotteshaus aus Bruchsteinmauerwerk besticht durch ein schlichtes Basaltportal und historische Altarbilder. Ein gepflegter Vorplatz lädt zum Verweilen ein.

Calle San Vicente s/n, 35640 Villaverde

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Höhle

Naturhöhle Cueva del Llano in Villaverde

Die über sechshundert Meter lange vulkanische Lavaröhre gehört zu den ältesten bekannten Höhlensystemen Fuerteventuras. Ein modernes Informationszentrum vermittelt die Geologie und beherbergt eine seltene endemische Höhlenspinnenart. Besucher können einen Teil der beleuchteten Röhre begehen.

Carretera General de Villaverde s/n, 35640 Villaverde

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Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Mirador de Morro Velosa (Gemeindegrenze)

Der vom Künstler César Manrique entworfene Aussichtspavillon liegt auf dem Bergrücken an der südlichen Gemeindegrenze. Von den Panoramafenstern eröffnet sich ein unverstellter Blick über die kargen Wüstenketten und Weiler des Nordens. Ein Café und Schautafeln stehen bereit.

Carretera FV-30 km 7, 35637 Betancuria

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Kulinarische Besonderheiten in La Oliva

Die Gastronomie in La Oliva ist tief in der traditionellen Ziegenzucht und dem Getreideanbau der fruchtbaren Nordebene verwurzelt. Als herausragende Spezialität gilt der mehrfach international prämierte Queso Majorero, ein handwerklich hergestellter Ziegenkäse mit geschützter Herkunftsbezeichnung, der halbgereift oder mit geröstetem Maismehl (Gofio) umhüllt serviert wird. Ein traditionelles Festtagsgericht ist das Cabrito frito, knusprig in Olivenöl gebratenes Zickleinfleisch mit reichlich Knoblauch und Kräutern. Dazu werden frische Papas Arrugadas mit feurig-scharfer roter Mojo und grüner Koriander-Mojo gereicht. Zur Kaffeestunde schätzen Einheimische die Quesadillas de Fuerteventura, feines Käsegebäck mit Anis und Zimt, sowie knusprige Rosquetes de Vino.

Wissenswertes für Ihre Reise

Anreise

La Oliva ist über das moderne Straßennetz Fuerteventuras hervorragend angebunden und liegt rund 25 Kilometer nordwestlich des internationalen Großflughafens Aeropuerto de Fuerteventura mit dem IATA-Code FUE. Mit dem Mietwagen gelangt man über die Schnellstraßen FV-20 und FV-10 in etwa 20 Fahrminuten direkt in das Ortszentrum. Regelmäßig verkehrende Überlandbusse der Gesellschaft Tiadhe (Linien 07 und 08) verbinden die Inselhauptstadt Puerto del Rosario und die Küstenorte Corralejo und El Cotillo im Stundentakt mit La Oliva. Autofahrer finden an der Plaza de la Candelaria sowie an der Casa de los Coroneles mehrere große, ausgeschilderte Parkplätze vor. Über den nahegelegenen Hafen von Corralejo bestehen zudem tägliche Fährverbindungen nach Lanzarote.

Unterwegs vor Ort

Das historische Zentrum von La Oliva und das Areal der Casa de los Coroneles lassen sich dank der kurzen Wege und verkehrsberuhigten Zonen ideal zu Fuß erkunden. Zwischen La Oliva, dem Nachbardorf Villaverde, dem Bergdorf Tindaya und den Küstenstränden verkehren lokale Linienbusse von Tiadhe in regelmäßigen Abständen. Für Fahrten mit dem Kinderwagen sind die sanierten Dorfplätze und das Museumsgelände optimal geeignet. Hunde dürfen im gesamten Gemeindegebiet an der Leine geführt werden, der Transport in Überlandbussen ist jedoch auf Kleintiere in Transportboxen beschränkt. Für Ausflüge zu den Vulkanwanderwegen und den Naturparks empfiehlt sich ein Mietwagen oder das Fahrrad.

Beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für La Oliva erstreckt sich über das gesamte Jahr dank des ganzjährig milden, sonnigen und trockenen Klimas im Norden Fuerteventuras. Die Monate von März bis Juni sowie von September bis November bieten angenehme Tagestemperaturen zwischen 22 und 26 Grad Celsius, die optimal für Kulturrundgänge, Museumsbesuche und Vulkanwanderungen sind. Ein besonderer kultureller Höhepunkt ist der Februar, wenn das traditionelle Patronatsfest Fiestas de la Candelaria mit Trachtenumzügen und Folklore gefeiert wird. Die Sommermonate Juli und August eignen sich hervorragend für Ausflüge zu den nahegelegenen Stränden von Corralejo und El Cotillo.

Orientierung vor Ort

Bereiche und Stadtteile

La Oliva erstreckt sich als weitläufige Oasensiedlung über die fruchtbare Ebene des Nordens von Fuerteventura. Das historische Zentrum bildet der Ortskern rund um die Kirche Nuestra Señora de la Candelaria und das Rathaus an der Plaza de la Candelaria. Östlich davon liegt das feudale Monumentalensemble der Casa de los Coroneles mit seinen Stallungen und Kapellen. Im Nordosten schließt sich das traditionelle Nachbardorf Villaverde mit seinen Windmühlen und Lavahöhlen an, während im Südwesten der heilige Berg Montaña de Tindaya als landschaftlicher Fixpunkt aufragt.

Zentrum

Casco Histórico (Dorfzentrum)

Das historische Zentrum umfasst die Pfarrkirche, das Rathaus und traditionelle Kolonialbauten. Schattige Plätze und ruhige Gassen prägen das dörfliche Bild abseits des Massentourismus. Die Straßen sind niveaugleich gepflastert und weitgehend verkehrsberuhigt.

Plaza de la Candelaria s/n, 35640 La Oliva

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Altstadt

Coroneles-Areal

Dieser historische Bereich beherbergt den Palast Casa de los Coroneles, das Kaplanshaus und alte Speichergebäude. Weite Freiflächen und Basaltsteinarchitektur prägen dieses monumentale Denkmalensemble. Das Areal ist über Fußwege erschlossen.

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Ortsteil

Villaverde

Das traditionsreiche Nachbardorf zeichnet sich durch historische Windmühlen, landwirtschaftliche Fincas und die Lavaröhre Cueva del Llano aus. Gepflegte Steinhäuser säumen die Straßen. Das Dorf ist bekannt für seine Käsereien.

Carretera General de Villaverde, 35640 Villaverde

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Landschaftsraum

Tindaya und Umland

Dieser geschützte Landschaftsraum umfasst das traditionelle Dorf Tindaya und den heiligen Felsberg der Ureinwohner. Weite Ebenen und Trockensteinmauern prägen das Bild. Wanderpfade führen durch die Kulturlandschaft.

Lugar de Tindaya, 35649 Tindaya

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Draußen unterwegs

Natur und Outdoor

Vulkanlandschaft

Naturdenkmal Montaña de Tindaya

Das markante Felsmassiv ragt isoliert über der Nordebene auf und bildet ein spirituelles Zentrum der Inselgeschichte. Ein markierter Naturpfad führt rund um den Bergfuß mit weitem Blick über die Wüstenlandschaft. Hunde dürfen an der Leine auf den Wegen mitgeführt werden.

Heiliger Trachyt-Felsberg der Altkanarier mit über 300 prähistorischen Felsgravuren

Lugar de Tindaya, 35649 Tindaya

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Vulkankrater

Vulkangebiet Malpaís de la Arena

Das Naturschutzgebiet bietet faszinierende Einblicke in die vulkanische Entstehung der Insel mit seltenen Flechtengemeinschaften. Ein befestigter Rundweg führt zum Kraterrand mit weiter Fernsicht. Hunde können an der Leine über den Naturpfad geführt werden.

Jüngstes Lavafeld Fuerteventuras mit erstarrten Basaltströmen und Krateraufstieg

Carretera La Oliva-Villaverde, 35640 La Oliva

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Aktiv reisen

Sport und Bewegung

La Oliva bietet durch seine weite Vulkanlandschaft und die Nähe zu den Bergkämmen hervorragende Bedingungen für Bergwandern, Trailrunning, Mountainbiken und Reiten. Auf den markierten Naturpfaden rund um das Naturdenkmal Malpaís de la Arena und den Berg Montaña de Tindaya finden Wanderer profilierte Strecken durch vulkanisches Gestein. Für Schwimmsportler und Fitnessathleten steht im städtischen Sportzentrum Piscina Municipal de La Oliva ein beheiztes 25-Meter-Hallenbad bereit. Mountainbiker nutzen das Netz unbefestigter Schotterpisten durch die Täler von Vallebrón für ausgedehnte Geländetouren. Reiterhöfe im Umland bieten geführte Ausritte durch die Vulkanlandschaft an.

Schwimmsport und Hallensport

Piscina Municipal de La Oliva

Das Sportzentrum bietet Sportschwimmern moderne Bahnen für kontinuierliches Ausdauertraining und qualifizierte Schwimmkurse. Für Kinder steht ein flacheres Lehrschwimmbecken mit angenehmer Wassertemperatur bereit. Die Umkleidekabinen und Beckenzugänge sind komplett stufenlos und rollstuhlgerecht ausgebaut.

Städtische Sportanlage mit beheiztem 25-Meter-Hallenbad und Fitnessräumen

Calle La Orilla s/n, 35640 La Oliva

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Bergwandern und Trailrunning

Vulkan-Wanderroute Malpaís de la Arena

Der befestigte Rundweg führt durch das jüngste Lavafeld Fuerteventuras mit spektakulären Tiefblicken in den Kraterkessel. Informationstafeln leiten Wanderer und Läufer sicher durch das Schutzgebiet. Hunde dürfen an der Leine auf dem markierten Pfad mitgeführt werden.

Markierter Naturwanderweg über Basaltlavafelder hinauf zum Vulkangipfel

Carretera La Oliva-Villaverde, 35640 La Oliva

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Mountainbiken und Gravelbike

Mountainbike-Routennetz Vallebrón und Tindaya

Die markierten Pisten verbinden La Oliva abseits des Straßenverkehrs mit den Tafelbergen und Dörfern des Nordens. Lokale Verleihstationen bieten hochwertige Mountainbikes und E-Bikes an. Die ebenen Streckenabschnitte eignen sich auch für Familienausflüge.

Weit verzweigtes Wegenetz auf verkehrsarmen Schotterpisten durch das Binnenland

Plaza de la Candelaria s/n, 35640 La Oliva

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Bummeln & entdecken

Shopping

Wochenmarkt

Mercado de las Tradiciones in der Casa de los Coroneles

Im historischen Innenhof des Adelspalastes bieten lokale Erzeuger und Handwerker traditionell gefertigte Produkte an. Besucher finden preisgekrönten Majorero-Käse, handgewebte Textilien, Keramik und Aloe-Vera-Kosmetik. Der Marktbereich ist niveaugleich und barrierefrei zugänglich.

Traditioneller Dienstags- und Freitagsmarkt für Kunsthandwerk, Ziegenkäse, Honig und Stickereien

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Kunsthandwerk

Kunsthandwerksläden im Centro de Arte Canario

Im Museumsshop des Kunstzentrums finden Besucher hochwertige Reproduktionen kanarischer Meisterwerke und handgefertigte Unikate. Neben Kunstbüchern werden handgefertigter Silberschmuck und traditionelle Töpferwaren angeboten. Das Geschäft ist stufenlos erreichbar.

Künstlerische Druckgrafiken, Skulpturen, kanarische Literatur, Schmuck und Keramik

Calle Salvador Manrique de Lara s/n, 35640 La Oliva

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Ausflüge

Tagesausflüge ab La Oliva

Wanderdünen und Sandstrand

Wanderdünen von Corralejo (Parque Natural de Corralejo)

Das über zweitausend Hektar große Schutzgebiet umfasst die gewaltigen goldgelben Wanderdünen direkt am offenen Meer. Besucher wandern über die weiten Sandkämme und genießen den Blick auf die Insel Lobos. Die Strände Grandes Playas laden zum Baden ein.

Etwa 16 Kilometer nordöstlich von La Oliva, in rund 18 Minuten über die Landstraße FV-101 erreichbar

Carretera FV-1 s/n, 35660 Corralejo

Fischerdorf und Lagunenstrände

El Cotillo (Lagunenstrände und Wehrturm Castillo de El Tostón)

Das malerische Fischerdorf an der Westküste ist berühmt für seine kreisrunden, ruhigen Meereslagunen Playa de la Concha mit weißem Sand. Der historische Wehrturm Castillo de El Tostón wacht über die Klippen. Fischrestaurants servieren frischen Fang.

Etwa 15 Kilometer westlich von La Oliva, in rund 15 Minuten über die FV-10 erreichbar

Paseo Marítimo de El Cotillo, 35650 El Cotillo

Inselhauptstadt und Skulpturenpark

Inselhauptstadt Puerto del Rosario

Die Hauptstadt begeistert mit ihrem Freiluft-Skulpturenpark mit über 150 Kunstwerken und dem Exilmuseum Casa Museo Miguel de Unamuno. Der feinsandige Stadtstrand Playa de Los Pozos lädt zum Baden ein. Die Promenade bietet maritimes Flair.

Etwa 22 Kilometer südöstlich von La Oliva, in rund 20 Minuten über die FV-10 erreichbar

Plaza de la Iglesia s/n, 35600 Puerto del Rosario

Mit Kindern reisen

Familienangebote in La Oliva

La Oliva bietet für Familien mit Kindern aller Altersklassen ein sicheres, ländliches und kulturnahes Ausflugserlebnis im Norden Fuerteventuras. Für Babys und Kleinkinder eignen sich die schattigen Plätze an der Plaza de la Candelaria sowie die ebenen Wege im Skulpturengarten des Kunstzentrums Casa Mané ideal für Spaziergänge mit dem Buggy. Ältere Kinder erleben bei der Erkundung des Schlosses Casa de los Coroneles historische Wehrtürme oder erforschen die prähistorischen Höhlen der Cueva del Llano in Villaverde. Teenager nutzen die Mountainbike-Pisten rund um das Malpaís de la Arena oder unternehmen Ausflüge zu den nahegelegenen Lagunenstränden von El Cotillo. Bei seltenem regnerischem Schlechtwetter bieten das Getreidemuseum Casa de la Cilla und das Kunstzentrum Casa Mané wettergeschützte Alternativen, während bei Sonnenschein die Naturpfade im Freien locken.

Museum und Bildung

Schloss-Entdeckertour in der Casa de los Coroneles

Kinder können im größten Herrenhaus der Kanaren die historischen Holzgalerien, alten Speicher und Wehrtürme gefahrlos erforschen. Schautafeln und Modelle erklären spielerisch das Leben der Inselkommandanten. Das gesamte Areal ist barrierefrei erschlossen und für Kinderwagen gut zugänglich.

Kindgerechte Erkundung des feudalen Adelspalastes mit Innenhöfen und Zinnentürmen

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Naturerlebnis und Höhle

Naturerlebnis Lavahöhle Cueva del Llano

Kinder können mit Helmen und Lampen das beleuchtete Höhlensystem der Lavaröhre gefahrlos begehen und mehr über Vulkanausbrüche erfahren. Ein modernes Informationszentrum vermittelt die Tierwelt der Höhle verständlich. Die Wege im Außenbereich sind eben angelegt.

Geführte Erkundung einer echten vulkanischen Lavaröhre mit Schutzhelmen für Kinder

Carretera General de Villaverde s/n, 35640 Villaverde

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Barrierefrei unterwegs

Barrierefreiheit in La Oliva

Die Gemeinde La Oliva hat kontinuierlich in den Abbau architektonischer Barrieren im historischen Ortskern und an ihren Kulturstätten investiert. Das gesamte Areal rund um die Plaza de la Candelaria, die Pfarrkirche und die Casa de los Coroneles ist niveaugleich gepflastert und ohne störende Stufen passierbar. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria und das Kunstzentrum Casa Mané verfügen über stufenlose Zugänge über sanfte Rampen. Das städtische Sportzentrum Piscina Municipal ist vollständig barrierefrei mit Fahrstühlen und rollstuhlgerechten Sanitärräumen ausgestattet. Die regionalen Tiadhe-Überlandbusse sind durchgehend mit Niederflurtechnik und Klapprampen für Rollstuhlfahrer ausgestattet.

Stadtraum

Niveaugleiche Platzanlage Plaza de la Candelaria

Der zentrale Platz ist vollkommen schwellenlos gestaltet und bietet hervorragende Bedingungen für Rollstuhlnutzer und Eltern mit Kinderwagen. Sanft geneigte Rampen führen direkt an die Eingänge der historischen Gebäude. Zahlreiche schattige Sitzbänke stehen für barrierefreie Ruhepausen bereit.

Ebener Natursteinbelag ohne hohe Bordsteine mit barrierefreiem Kirchenzugang

Plaza de la Candelaria, 35640 La Oliva

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Kulturinstitution

Stufenlose Erschließung in der Casa de los Coroneles

Das historische Herrenhaus und seine Ausstellungsräume sind für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen barrierefrei erschlossen. Breite Holzrampen verbinden den Innenhof stufenlos mit den Ausstellungssälen im Erdgeschoss. Ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen direkt vor dem Eingang bereit.

Ebenerdige Zugangsrampen, breite Holztore und rollstuhlgerechte Sanitärräume

Calle Los Coroneles s/n, 35640 La Oliva

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Reiseideen

Vorgeschlagene Routen

1 Tag

Feudales Kolonialerbe, Schloss der Obersten und Kunstzentrum

Der Tag beginnt am Vormittag an der Plaza de la Candelaria mit der Besichtigung der Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria und ihres wehrhaften Basaltturms. Anschließend führt ein Spaziergang durch die historische Allee zur monumentalen Casa de los Coroneles aus dem 18. Jahrhundert. Besucher erkunden die geschnitzten Holzbalkone, den Innenhof und die Ausstellungen zur Inselgeschichte. Zur Mittagszeit empfiehlt sich eine Einkehr im Ortskern für traditionelles Ziegenfleisch Cabrito frito mit Papas Arrugadas und frischem Majorero-Käse. Am Nachmittag wird das Kunstzentrum Centro de Arte Canario Casa Mané mit seinen unterirdischen Galerien und dem Skulpturengarten besichtigt. Weiter führt der Weg zum historischen Getreidespeicher Casa de la Cilla. Der Tag schließt mit einem Kaffee auf der schattigen Plaza de la Candelaria ab.

1 Tag

Heiliger Berg Tindaya, Mühlen und Lavahöhlen in Villaverde

Die Tour startet am Morgen mit der Fahrt zum heiligen Berg Montaña de Tindaya zur Erkundung des Rundwanderwegs um den Felsfuß mit Blick auf die prähistorischen Gravuren. Anschließend führt die Fahrt in das Nachbardorf Villaverde zu den historischen Getreidewindmühlen Molinos de Villaverde mit Panoramablick über die Nordebene. Zur Mittagszeit kehrt man in einem traditionellen Dorfgasthof in Villaverde für gegrillten Ziegenkäse mit kanarischem Honig und Inselwein ein. Am frühen Nachmittag wird die vulkanische Lavaröhre Cueva del Llano erkundet, um die unterirdischen Formationen zu bestaunen. Danach spaziert man durch das geschützte Tal von Vallebrón. Der Tag klingt mit einem Besuch im Kunsthandwerksmarkt der Casa de los Coroneles bei Sonnenuntergang ab.

halber Tag

Vulkanwanderung im Malpaís de la Arena

Die Halbtagestour beginnt am Vormittag am Eingang zum Naturschutzgebiet Malpaís de la Arena zwischen La Oliva und Villaverde. Auf befestigten Naturpfaden wandern Besucher über erstarrte Basaltlavafelder hinauf zum 420 Meter hohen Vulkangipfel. Vom Kraterrand eröffnet sich ein spektakulärer 360-Grad-Panoramablick über die gesamte Nordebene bis zum Meer. Nach dem Abstieg führt der Weg zurück in das Dorfzentrum von La Oliva für eine Kaffeepause unter Palmen. Vor der Rückfahrt lädt das Getreidemuseum Casa de la Cilla zu einem kurzen Einblick in die historische Landwirtschaft ein. Die Tour endet mit einem Glas kanarischem Weißwein in einem Dorfcafé.

halber Tag

Kulturgeschichte und Handwerkstradition im Dorf

Der Rundgang startet am Vormittag auf dem Kunsthandwerksmarkt Mercado de las Tradiciones im Innenhof der Casa de los Coroneles. Besucher stöbern nach traditionell gefertigten Stickereien, Keramikwaren und frischem Majorero-Käse direkt von lokalen Erzeugern. Anschließend führt der Spaziergang zum historischen Kaplanshaus Casa del Capellán zur Betrachtung der Steinmetzmuster an der Fassade. Nach einem Besuch der Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria lädt der Skulpturengarten der Casa Mané zu einem entspannten Spaziergang ein. Die Halbtagestour schließt mit einem Stück traditionellem Käsegebäck Quesadilla de Fuerteventura in einer Bäckerei im Zentrum ab.

mehrere Tage

Große La-Oliva- und Nordfuerteventura-Entdeckung: Paläste, Dünen und Lagunen

Das viertägige Reiseprogramm erschließt die historischen und landschaftlichen Höhepunkte von La Oliva und des gesamten Nordens Fuerteventuras. Die ersten beiden Tage widmen sich ausführlich der Casa de los Coroneles, dem Kunstzentrum Casa Mané, der Cueva del Llano, dem Berg Tindaya und dem Vulkangebiet Malpaís de la Arena. An Tag drei steht ein ganztägiger Ausflug in die gewaltigen Wanderdünen des Naturparks Corralejo und zur unbewohnten Insel Lobos auf dem Plan. Der vierte Tag verbindet den Besuch der türkisblauen Meereslagunen von El Cotillo mit der historischen Festung El Tostón und frischem Fisch im Hafen. Festliche Abende mit kanarischer Traditionsküche und prämiertem Ziegenkäse runden das Reiseerlebnis perfekt ab.

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