Stadtgefühl
So fühlt sich Oberkirch an
Oberkirch verströmt eine heitere, badische Lebensfreude, die sich in blumengeschmückten Gassen, sonnigen Weinbergen und einer herzlichen Gastfreundschaft widerspiegelt. Die historische Hauptstraße mit ihren Fachwerkhäusern und Straßencafés lädt zum unbeschwerten Genießen und Verweilen im Freien ein. Über den Dächern ragt majestätisch die Burgruine Schauenburg auf und erinnert an die ritterliche Vergangenheit des Tals. Das sanfte Rauschen der Rench begleitet Spaziergänger durch die weitläufigen Uferparks. In den Weinstuben und Traditionsgasthäusern servieren Winzer badische Spitzenweine und edle Obstbrände in geselliger Runde. Die dichten Wälder des Schwarzwaldes rücken nah an die Stadt heran und schaffen ein gesundes, erfrischendes Wohlfühlklima. Hier treffen literarische Tradition, Spitzenweinbau und süddeutsche Gemütlichkeit harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im 11. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Errichtung der Burg Schauenburg erwähnt, erhielt Oberkirch 1303 die Stadtrechte durch die Bischöfe von Straßburg. Über Jahrhunderte gehörte die Stadt zum Hochstift Straßburg und war das administrative Zentrum des Renchtals. Im 17. Jahrhundert verewigte der Schriftsteller Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen die Stadt in seinem berühmten barocken Schelmenroman Simplicissimus. Nach den Zerstörungen der Reunionskriege entstand das bis heute geschlossene barocke Stadtbild mit prachtvollen Bürgerbauten. Im 19. Jahrhundert fiel Oberkirch an das Großherzogtum Baden und entwickelte sich zu einem führenden Zentrum des Obst- und Weinbaus sowie der Papierherstellung. Mit der Eröffnung der Renchtalbahn 1876 begann der moderne wirtschaftliche und touristische Aufstieg der Gemeinde. Museen und historische Baudenkmäler halten diese reiche bischöfliche, literarische und bürgerliche Geschichte lebendig. Bis heute pflegt Oberkirch seine Weintradition und Gastfreundschaft mit großem Stolz.