Stadtgefühl
So fühlt sich Offenburg an
Offenburg begeistert durch eine weltoffene, heitere Atmosphäre, in der sich badische Gastlichkeit, barocke Eleganz und gelebter Freiheitsgeist begegnen. Entlang der sonnigen Hauptstraße herrscht in den Straßencafés und Boutiquen ein lebendiges, fast südländisches Treiben. Die prächtigen barocken Fassaden und Adelspalais verleihen der Stadt ein repräsentatives und geschichtsträchtiges Gesicht. An der Kinzig und im Bürgerpark finden Einheimische und Gäste Ruhe im Grünen unter alten Baumkronen. In den Weinstuben und Traditionsgasthäusern genießt man Ortenauer Spitzenweine und badische Spezialitäten in herzlicher Runde. Die direkte Nähe zum Elsass und zu Straßburg sorgt für ein spürbares Maß an europäischer Leichtigkeit. Hier treffen demokratischer Bürgerstolz, Medienzukunft und sonnige Lebensart harmonisch aufeinander.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erstmals im Jahr 1148 urkundlich erwähnt, entwickelte sich Offenburg unter den Staufern zu einer mächtigen Freien Reichsstadt am Kinzigübergang. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt nach Zerstörungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg einen glanzvollen Wiederaufbau im barocken Stil mit stattlichen Bürger- und Adelspalais. Weltgeschichte schrieb Offenburg am 12. September 1847, als die badischen Demokraten im Salmen die 13 Forderungen des Volkes proklamierten und damit das Fundament für die deutsche Grundrechte-Tradition legten. Im 19. Jahrhundert hielt mit der Rheintalbahn und der Schwarzwaldbahn der wirtschaftliche Aufschwung als wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Region Einzug. Die Entwicklung zum führenden Medienstandort durch den Burda-Verlag prägte das moderne Stadtprofil maßgeblich. Museen wie das Ritterhaus und die Gedenkstätte Salmen halten diese reiche Reichsstadt- und Demokratiegeschichte lebendig. Bis heute pflegt Offenburg sein Freiheitserbe mit großem Stolz.