Stadtgefühl
So fühlt sich Mascali an
Mascali empfängt Besucher mit der lichten Weite und klaren Ordnung einer modernen Küstengemeinde vor dramatischer Naturkulisse. Über den Dächern der Stadt ragt der mächtige Gipfel des Ätna auf, dessen Hänge den Charakter der Landschaft prägen. Auf der Piazza Duomo herrscht ein ruhiges, herzliches Treiben unter Einheimischen aller Generationen. Der Duft von blühenden Zitrusbäumen, ofenfrischer Focaccia und salziger Meeresbrise zieht durch die Straßen. Am Strand von Fondachello rauschen die Wellen des Ionischen Meeres sanft an den Kieselstrand. Am Nachmittag strahlen die Fassaden der Stadt im warmen Sonnenlicht, während der Vulkan seine Rauchfahne in den Himmel schickt. Wenn die Dämmerung einsetzt, erwacht die Uferpromenade zu neuem Leben beim abendlichen Spaziergang. Die Mischung aus Schicksalsgeschichte, vulkanischer Kraft und mediterraner Gelassenheit nimmt jeden Gast gefangen.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Geschichte der Grafschaft Mascali reicht bis in das Mittelalter zurück, als der Ort als bedeutendes Verwaltungs- und Kirchengut der Bischöfe von Catania florierte. Im sechzehnten Jahrhundert umfasste das Territorium die gesamte Küstenregion zwischen Giarre und Piedimonte. Am 6. November 1928 öffnete sich an den Hängen des Vulkans eine Eruptionsspalte, deren Lavastrom die historische Stadt innerhalb weniger Tage vollständig begrub. Unter der Leitung staatlicher Baumeister wurde Mascali wenige Jahre später tiefer in der Ebene planmäßig neu errichtet. Das historische Kirchlein Nunziatella im Bergweiler Nunziata bewahrte als einziges Bauwerk frühchristliche Fresken aus byzantinischer Zeit. Die Verehrung des Stadtpatrons San Leonardo prägt das religiöse Brauchtum mit festlichen Prozessionen im November. Die Bürger bewahren die Erinnerung an die alte Stadt und ihren Wiederaufbaugeist mit großem Stolz.